Bühnenreif 1. Akt – Arp Museum DADA

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Was sich abzeichnet - Arp Museum
Wann:
1. November 2016 um 11:00 – 27. März 2017 um 18:00
2016-11-01T11:00:00+01:00
2017-03-27T18:00:00+02:00
Wo:
Arp Museum Rolandseck
Hans-Arp-Allee
53424 Remagen
Deutschland

Bühnenreif 1. Akt (1900—2016)

Arp Museum dada – Inspiriert vom legendären »Cabaret Voltaire« in Zürich widmen sich im großen Dada-Jubiläumsjahr 2016 zwei aufeinander bezogene Ausstellungen dem Thema der Bühne in der Bildenden Kunst vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das wechselvolle Verhältnis von Bild und Bühne wird im jeweiligen historischen Kontext umfangreich und gattungsübergreifend in einem Ausstellungsprojekt gezeigt.

Die Präsentation »Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016)« umfasst Arbeiten von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst. Anhand von Bühnenmodellen, Kostümen, Installationen, Videoarbeiten aber auch Malerei und Skulptur, werden die Bezüge zwischen darstellender und bildender Kunst facettenreich vorgestellt. Ein Teil der Exponate greift das theatrale Thema abbildend oder performativ auf, ein anderer ist im Zusammenhang realer Bühnenaufführungen entstanden. Zentrale Aspekte wie die dramaturgische Bedeutung von Kulisse und Ausstattung, der Vorhang als formales und symbolisches Element, die Bedeutung von Kostüm und Maske oder der schauspielerische bzw. tänzerische Ausdruck des Darstellenden werden zueinander in Beziehung gesetzt.

Die Ausstellung bietet dabei nicht nur kunsthistorische Einblicke, sondern ist zugleich als Erlebnisraum konzipiert, in den der Betrachter als Akteur unmittelbar einbezogen wird. Durch eine reale, eigens von Isa Melsheimer für die Ausstellung gebaute und tatsächlich bespielbare Bühne ist die Ausstellung zugleich ein realer Theaterraum, der während der gesamten Ausstellung als solcher genutzt wird. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Fernand Léger, Vladimir Tatlin, Andor Weininger, Nadja Schöllhammer, Markus Lüpertz, Alexandra Hopf, Torsten Jurell, Bill Viola, George Grosz, Arnulf Rainer, Claus Richter, Marcel Dzama und Marvin Gaye Chetwynd.