Erster Architekturpreis Sinzig wurde übergeben

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Erster Architekturpreis Sinzig wurde übergeben

Erster Architekturpreis Sinzig wurde übergeben

Sinzig. Der neu geschaffene Architekturpreis Sinzig des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig ist erstmals vergeben worden: Ausgezeichnet wurde das Einfamilienhaus Am Sportplatz 5 im Stadtteil Westum. Das teilte Vorstandsmitglied Hardy Rehmann während einer kleinen Feierstunde unmittelbar vor der jüngsten Stadtratssitzung im Rathaus mit und überreichte zusammen mit dem Schirmherrn Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Jurymitglied Peter Berg  den Preis an die Eigentümer des Hauses, die Familie Berikakis. Er besteht aus einer Bronzeplakette des Grafschafter Künstlers Friedhelm Pankowski. Bürgermeister Kroeger, der Schirmherr des Architekturpreises, schloss sich den Glückwünschen an und würdigte die Initiative des Vereins als Beitrag zur Entwicklung von Sinzig und seiner Stadtteile. – Erster Architekturpreis Sinzig –

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Preis wird jährlich vergeben

Jährlich will der Verein damit besonders gelungene Gebäude oder Beiträge zur Stadtgestaltung auszeichnen. Hardy Rehmann: „Wir möchten damit die Bedeutung die guter Architektur für das Renommee einer Stadt und für die Lebensqualität Ihrer Bürger stärker in das öffentliche Bewusstsein unsere Bürger, Ihrer verantwortlichen Funktions- und Mandatsträger verankern.“ Rehmann sprach in diesem Zusammenhang auch die Verantwortung des Stadtrates bei anstehenden Entscheidungen zum Beispiel bei der Bebauung des Krupp-Geländes (Mühlenbachstraße) und des Rick-Geländes an.

Über das Haus

Erster Architekturpreis Sinzig
Ausgezeichnet wurde das Einfamilienhaus Am Sportplatz 5 im Stadtteil Westum

Die Auswahl des Preisträgers erfolgte durch eine unabhängige Jury. Peter Berg, Mitglied der Jury und mehrfach ausgezeichneter Gartendesigner, erläuterte die Auswahl. Das preisgekrönte Haus hat durch seine geschlossene und konsequente Umsetzung im Stil der neuen Moderne überzeugt. Das Gebäude strahlt eine hohe Individualität aus. Proportionen und Integration von Gebäude, Grundstück und Außenanlage unter der Verwendung regionaler Baustoffe haben die Jury überzeugt. Es sei eben nicht die hundertste Wiederholung aktueller Modeströmungen, führte Berg dazu aus. Die etwas verdeckte Lage ermögliche es eine individuelle Gestaltung ohne störenden Einfluss auf vorhandene Bebauung konsequent umzusetzen.

Ökologie wurde berücksichtigt

Ökologische Belange wurden unter anderem durch den Einsatz einer modernen Wärmepumpe erfüllt. Die innere Aufteilung mit mehreren Ebenen berücksichtigt die Wünsche der Eigentümer und betont die funktionale Aufteilung der Wohnfläche. Die Farbgestaltung der Fassade betont unaufdringlich und harmonisch die Gestaltung des Baukörpers.

Der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum zeichnet besonders gelungene Restaurierungen oder Umbauten, architektonisch hervorragende Neubauten oder andere bauliche Beiträge wie Platzgestaltungen zur Verschönerung des Stadt- und Ortsbildes aus. Vorgeschlagen waren 2017 der drei weitere Einfamilienhäuser sowie der Mehrgenerationenplatz im Stadtteil Westum.

Die Jury in alphabetischer Reihenfolge:

Peter Berg, Sinzig, international bekannter Designer des Garten- und Landschaftsbaus und Fachbuchautor.

Wilfried Eraßmy, Sinzig, Außen- und Innenarchitekt, Mitglied im Stadtrat Sinzig.

Dr.-Ing. Markus Fritz-von Preuschen, Leiter des Fachbereichs Praktische Denkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Landesdenkmalpflege).

Prof. Dr. phil. Florian Hertweck,  Professor für Architektur und Direktor des Masterstudiengangs Architecture, European Urbanisation, Globalisation an der Universität Luxembourg.

Prof. Dr. Johannes Herbert Schroeder, Berlin, aus Sinzig stammend. Professor der Geologie, Fachgebiet Sedimentologie und Quartärgeologie an der Technischen Universität Berlin.

Pressemeldung Denkmalverein Sinzig

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