SPD-Senioren besuchen Tierheim in Remagen

0
124
SPD-Senioren besuchen Tierheim in Remagen
Foto v.l.n.r.: Claus-Peter Krah (Vors. Tierschutzverein Kreis AW), Günter Martin (Vors. SPD-AG 60plus Im Kreis AW) und Horst Zlobinski (Ehrenvorsitzender SPD-AG 60plus im Kreis AW)

SPD-Senioren besuchen Tierheim in Remagen

Unterstützung für Neubaupläne zugesagt
Bei einem Besuch des einzigen im gesamten Landkreis Ahrweiler vorhandenen Tierheims in Remagen machten sich die Mitglieder des Kreisvorstandes der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus vor Ort ein Bild über die Situation. Hierbei wurde deutlich, dass einerseits die  gebäudliche Unterbringung der weit über 100 betreuten Tiere, darunter derzeit rund 50 Katzen und 20 Hunde, sehr unbefriedigend ist. Andererseits konnte festgestellt werden, dass die Pflege der herrenlosen Tiere in guten Händen liegt. Von der Leiterin des Tierheims, Madeleine van Falkenburg, sowie dem Vorsitzenden des Vereins, Claus-Peter Krah, erfuhren die Besucher, dass 2015 der Tierschutzverein Remagen in “Tierheim- und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.“ umbenannt wurde. Seitdem hat sich die Mitgliederzahl auf rund 350 mehr als verdoppelt. Vorausgegangen waren Vereinbarungen mit allen 8 Gebietskörperschaften sowie dem Landkreis selbst, dass das Tierheim in Remagen Verbringstelle für alle Fundtiere aus dem gesamten Kreis Ahrweiler ist. Abgabetiere und herrenlose Tiere (z.B. durch Tod des Besitzers) und  behördlich beschlagnahmte Tiere werden ebenso aufgenommen. Die seitens der Kommunen dafür zur Verfügung gestellten Gelder werden  deshalb bis zum Jahr 2020 sukzessive erhöht. Für die Betreuung der Fundtiere sowie die Gebäudeunterhaltung und die Bezahlung der Mitarbeiter ist  jährlich ein Betrag von rund 160.000 Euro notwendig. Derzeit beteiligen sich die Kommunen und der Kreis mit insgesamt rund 30.000 Euro an den Kosten für die Fundtiere. Eine Kostendeckung wird damit nicht erreicht. Für andere, aus unterschiedlichsten Gründen im Tierheim verweilende Tiere gibt es weder vom Kreis, noch vom Land oder Bund irgendwelche Zuschüsse. Die hierfür notwendigen Gelder müssen mühsam erarbeitet oder durch Spenden, Erbschaften und auch Mitgliedsbeiträgen aufgefangen werden.

Ganz vorne auf der Agenda des Vereinsvorstandes sowie der 4 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und der 3 Azubis steht der Bau eines neuen Tierheims. Dabei ist der Standort für alle Beteiligten sekundär. “Der Neubau muss funktional sein und den tierschutz- und arbeitsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Außerdem sollten genügend Parkmöglichkeiten für unsere Mitarbeiter/-innen und Besucher zur Verfügung stehen, was derzeit nicht gegeben ist.“, so Claus-Peter Krah. Seiner Meinung nach kann die Finanzierung eines neuen Tierheim-Baus durch zurück gelegte Gelder sowie Zuschüsse von Land und Bund gesichert werden. „Einen klitzekleinen Teil der benötigten Gelder haben wir dank einer Erbschaft vor längerer Zeit bereits zurück legen können„, so Krah. Voraussetzung ist die Zurverfügungstellung eines voll erschlossenen Grundstückes entsprechender Größe. Letzteres muss allerdings durch die Kommunen des Kreises finanziert werden. “Wir wollen an diese Sache rangehen!“, so Krah selbstbewusst gegenüber den Vorständlern der AG 60plus.

Diese versprachen ihre Unterstützung in der Öffentlichkeit sowie in kommunalpolitischen Gremien und bei der SPD-Kreistagsfraktion. Motee Spanier (Remagen), die das Treffen für die AG 60plus vorbereitet hatte, und der 60plus-Kreisvorsitzende Günter Martin (Bad Bodendorf) waren sich zum Schluß einig. “Die Verantwortlichen im Tierschutzverein sowie im Tierheim leisten viel zum Wohle ihrer Schützlinge. Jeweils alleine auf sich gestellt, können die Kommunen und der Landkreis die Aufgabe Unterbringung und Versorgung herren- oder hilfloser Tiere rein personell nicht bewältigen. Da sind sie aufgefordert, ihren finanziellen Anteil zu bei einem Tierheim-Neubau zu leisten.“ Appellieren will die SPD-AG 60plus aber auch an die eigenen Mitglieder und alle Mitbürger des Kreises Ahrweiler, mit einer Mitgliedschaft beim Trägerverein das Tierheim zu unterstützen, zumal hier auch öffentlch-rechtliche Aufgaben übernommen werden. Eine Mitgliedschaft ist bereits ab € 5,00 pro Monat möglich. Geringverdiener, Schüler, Studenten und Azubis sind mit dem hälftigen Betrag dabei. Infos über den Tierschutzverein sowie das Tierheim finden sich auf der Internetseite ‚www.tierheim-remagen.de‚.

Kontakte / infos SPD-AG 60plus unter Tel. 02642-7225 oder per EMail ‚kreisaw60plus@t-online.de‘.

Pressemeldung SPD-AG 60plus

 

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz