St. Josef Sprudel in Bad Bodendorf wurde neu bewertet

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Alle zehn Jahre müssen anerkannte Heilquellen neu begutachtet werden

Heilkraft bestätigt! St. Josef Sprudel in Bad Bodendorf wurde neu bewertet

Es ist sicher nicht allen Menschen in dieser Stadt bewusst, dass es im Stadtteil Bad Bodendorf eine bedeutende und staatlich anerkannte Heilquelle gibt, die allen Bürgern ganzjährig und kostenlos zur Verfügung steht. Der St. Josef Sprudel entspringt aus einer Tiefe von 120 m mit einer Schüttung von 26 qm pro Stunde aus dem Boden. Eigentümer ist zwar der Sinziger Mineralbrunnen, aber die Stadt hat ein notariell verbrieftes Nutzungsrecht von 50 % der Quellschüttung zum Betrieb des Thermalbades und der Trinkstellen. Alle zehn Jahre müssen anerkannte Heilquellen neu begutachtet werden. Das heißt, es muss in einer großen Heilwasseranalyse eine aktuelle Bewertung der Quelle nach den Mindestanforderungen der „Begriffsbestimmungen für Heilbrunnen“ des Deutschen Heilbäderverbandes, sowie den Anforderungen der Mineral-und Tafelwasserverordnung MTVO erfolgen.

Seit dem 14.November liegt ein neues Gutachten, erstellt vom SGS Institut Fresenius Taunusstein, für den St. Josef-Sprudel vor. Hierin wird die Qualität des Wassers mit dem chemischen Namen „Thermaler Natrium- Magnesium- Hydrogencarbonat- Säuerling“ in vollem Umfang bestätigt. Besonders erfreulich ist es, dass sich die Mineralisation, das ist der ausschlaggebende Wert für den Begriff „Heilwasser“, deutlich erhöht hat auf einen Gehalt von jetzt 1869 Milligramm pro Liter an gelösten Mineralstoffen. Mit 1560 Milligramm pro Liter an gelöstem Kohlenstoffdioxid kann das Wasser auch weiter als „Säuerling“ und mit 26,5 °C als „Therme“ bezeichnet werden. In allen Werten liegt der St. Josef Sprudel also weit über geforderten Mindestnormen.

So ist eine Trinkkur mit dem Sprudel ist also weiterhin zu empfehlen, denn sie ist zur Vorbeugung und Behandlung von Stoffwechselstörungen von hohem Nutzen. So gibt es beispielsweise gute Erfolge bei der Bekämpfung von chronischen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wie etwa Diabetes. Die nun ebenfalls gestiegenen Werte an Magnesium und an Sulfatsalzen wirken anregend auf die exkretorische Tätigkeit von Leber und Galle. Magnesium ist zudem verantwortlich für die Weiterleitung der Nervenimpulse auf die Muskelzellen und hält den normalen Ruhestoffwechsel aufrecht. Hydrogencarbonate dämpfen bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis) die Übersäuerung des Magens (Sodbrennen). Magnesium entfaltet darüber hinaus eine beruhigende und krampflösende Wirkung auf Magen, Darm und Gallenwege und vermag in Verbindung mit vorhandenen Sulfaten chronische Darmträgheit zu beheben.

Am günstigsten ist eine Trinkkur frisch aus der Quelle „dreimal täglich schluckweise einhergehend“, wie es im Trinkhallenjargon so schön heißt, und das ist auch der Grund, warum sich an Trinkhallen meist ein Wandelgang anschließt, wie es auch in Bad Bodendorf der Fall ist. Beim Abfüllen und Lagern bleibt zwar die Heilkraft erhalten, aber die Energie des lebendigen Wassers geht verloren. Im Übrigen sollte man wissen, dass das Thermalfreibad in der Saison täglich mit frischem Quellwasser des St. Josef Sprudels befüllt wird. Natürlich werden die Wirkstoffe hier auch durch die Haut aufgenommen, und viele Allergiker bescheinigen dem Wasser des Thermalfreibades zudem eine sehr gute Verträglichkeit.

Fazit: Diese Stadt hat mit dem Bad Bodendorfer St. Josef Sprudel ohne Zweifel ein Highlight in Sachen Gesundheit aber auch eine Attraktion für Touristen zu bieten.

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