Sonntag, November 28, 2021

18.11.2021 Coronavirus: 25 Neuinfektionen, darunter 4 in Sinzig, 4 in Remagen und 2 in Bad Breisig

Ein weiterer Todesfall in Adenau

Im Landkreis Ahrweiler gibt es seit dem 02.03.2020 6534 Personen mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion. Hiervon gelten 6024 Personen inzwischen wieder als genesen. 68 Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell sind 442 Personen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt gemäß LUA bei 161,7 Neuinfektionen.

Kreisverwaltung AW

Laut Landesuntersuchungsamt sehen die Zahlen für den Kreis AW wie folgt aus:

Da der Hospitalisierungsindex und die Intensivbettenkapazität im Bereich der Warnstufe 1 liegen, gilt auch Warnstufe 1.

74 Neuinfektionen. Insgesamt infiziert waren 6495 Personen, genesen 5917, 68 sind verstorben. Die Zahl der aktuell positiv Getesteten liegt bei 510. Der 7 Tage auf 100 000 der Einwohner Index sinkt von 167,8 auf 161,7. Auffällig ist, dass die Inzidenz bei den unter 20-Jährigen von 281,2 auf 259,1 sinkt, die Inzidenz bei den ü 60 steigt von 107,4 auf 114,4.

AG


Kreis Neuwied mit Unkel, Linz und Bad Hönningen

Wir haben 56 Neuinfektionen registriert. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz relativ deutlich, wenn auch auf hohem Niveau, auf 174,2.

Die Hospitalisierung in unserem Versorgungsgebiet fällt (entgegen dem Trend im Land) auf 2,6.

Die Belegung der Intensivbetten durch Covid-Patienten steigt dagegen auf 6,48 und durchbricht erstmals den Grenzwert zu Warnstufe 2.

Nach der aktuell geltenden Verordnung müssten wir noch zwei weitere Tage bei zwei der drei Leitindikatoren im Bereich der Warnstufe 2 (oder höher) liegen, damit wiederum zwei Tage später verschärfte Regelungen in Kraft treten. Wie bereits in den vergangenen Tagen geschrieben, erwarten wir aber für heute oder morgen eine neue Covid-Bekämpfungs-Verordnung, die dann am kommenden Montag in Kraft tritt und in der die Warnstufen und ihre Auswirkungen neu definiert werden.  

Landrat Achim Hallerbach für kleine dezentrale Impfzentren in den Gemeinden

Krisenstab einberufen – Niedergelassene Ärzte sind gefordert – Kommunen wollen unterstützen – IZ-Wiedereröffnung nicht möglich

Kreis Neuwied. Die Corona-Zahlen steigen, die Situation verschärft sich. Deutschland ist mitten in der vierten Welle. Und auch wenn die Zahlen im Kreis Neuwied noch nicht so dramatisch sind wie in weiten Teilen von Sachsen, Thüringen und Bayern, so steht es doch zu befürchten, dass auch bei uns bald neue Höchststände erreicht werden. Landrat Achim Hallerbach appelliert daher noch einmal an alle Mitbürger, die Impfangebote – auch für die Booster zur Auffrischung des Schutzes nach sechs bis neun Monaten – anzunehmen. „Impfen ist der einzige Weg aus der Krise, und die Impfungen wirken!“, betont er.

Hallerbach verweist dabei zum einen auf das hiesige Gesundheitsamt, dessen Zahlen klar zeigen, dass nach wie vor die weitaus größte Zahl der Neuinfizierten aus dem 30 Prozent großen Anteil der Bevölkerung kommt, der nicht geimpft ist. Auch die Aussagen der Ärzte, vor allem in den Krankenhäusern, sind eindeutig: „Einen schweren Verlauf erleiden – von wenigen Ausnahmen abgesehen – Ungeimpfte. Das kann man nicht nur in der Zeitung und in Statistiken nachlesen, das sagen mir auch die Leitungen unserer Kliniken im Kreis Neuwied ganz klar“, macht der Landrat deutlich.

Um die Bevölkerung möglichst schnell (nach-)impfen zu können, muss es allerdings auch entsprechende Angebote geben. Und nachdem es lange (zu) ruhig war, bilden sich jetzt lange Schlangen, wenn der Impfbus des Landes im Kreis Neuwied Station macht. Menschen standen in der Kälte teilweise stundenlang an, etliche wurden erst gar nicht mehr angenommen. Ein Zustand, der für Landrat Achim Hallerbach so nicht hinnehmbar ist.

Deshalb hat er bereits am Samstag, 13- November, kurzfristig den Corona-Krisenstab einberufen, um Lösungen zu diskutieren. Denn klar ist: Die vermeintlich einfachste Variante geht nicht. Das Ende September auf klare Anweisung des Landes und gegen den Rat des Landrates geschlossene Impfzentrum in Oberhonnefeld kann nicht reaktiviert werden. Die Infrastruktur ist komplett abgebaut worden, die Halle von ihrem Eigentümer zwischenzeitlich anders vermietet. Folglich müssen andere Lösungen her. Landrat Achim Hallerbach macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass die Situation im Norden von Rheinland-Pfalz mit seinen großen Flächenkreisen anders ist als im viel kleinteiliger strukturierteren Süden. Deshalb sieht er im Kreis Neuwied auch nicht mehr ein zentrales IZ mit weiten Anfahrtswegen für die Bürger, sondern viele kleine, dezentrale Impfzentren als wünschenswert an.

Einig waren sich die Mitglieder des Krisenstabs, dass der Schlüssel bei den niedergelassenen Ärzten liegt. Deren Verbandsvertreter hatten in der Vergangenheit mehrfach betont, dass die Ärzte die Kampagne nicht nur übernehmen wollen, sondern auch können. Und nachdem das Land nun noch einmal die Vergütung pro Impfung deutlich erhöht hat, ist ein Engagement auch finanziell äußerst lukrativ. Speziell bei den derzeit stark nachgefragten Booster-Impfungen ist zudem der Dokumentationsaufwand äußerst gering. Von daher appelliert Landrat Achim Hallerbach eindringlich an alle Ärzte im Kreis Neuwied, sich einzubringen.

Im Schulterschluss mit den verschiedenen Hilfsorganisationen will die öffentliche Hand die Mediziner beim Impfen unterstützen, in dem sie Infrastruktur zur Verfügung stellt.  Landrat Achim Hallerbach hat deshalb in einer Besprechung alle Bürgermeister gebeten, zum einen direkt mit ihren Ärzten zu sprechen und Möglichkeiten abzuklopfen und zum anderen zu prüfen, ob Bürgerhäuser oder Turnhallen als kleine, dann von den Ärzten zu bestimmten Zeiten betriebene Impfzentren zur Verfügung gestellt werden können. „Wichtig ist, dass wir die Angebote zu den Menschen vor Ort bringen“, betont der Landrat. Er hofft, dass in jeder VG und der Stadt Neuwied zwei bis drei solcher Anlaufpunkte für die Menschen entstehen. Viele Gespräche laufen bereits, Anfänge sind gemacht. So fanden bereits erste Aktion, beispielsweise  in der VG Asbach und der Stadt Neuwied, statt.  Darüber hinaus sollen die künftigen Impfbus-Stationen mit dem Land so koordiniert werden, dass die Menschen trockene und warme Aufenthaltsmöglichkeiten haben, solange sie auf ihre schützende Spritze warten.

„Offenes Impfen: Aktuelle Möglichkeiten im Kreis Neuwied

Motto: Einfach mit Personalausweis vorbeikommen und die schützende Spritze abholen – Landrat begrüßt Impfangebot für Teenager 

Kreis Neuwied. Nicht nur bei den niedergelassenen Ärzten, sondern auch an zahlreichen weiteren Stellen kann man sich mittlerweile schnell und unkompliziert schützen lassen. Wer sich impfen möchte, muss lediglich vorbeikommen und seinen Personalausweis mitbringen; gern, aber nicht zwingend auch den Impfpass.

Hier die Übersicht über die aktuellen Angebote: 

Impfbus des Landes
(durchgeführt vom DRK, Impfstoff: BioNtech und Johnson & Johnson)

Freitag, 19. November, 9 bis 17 Uhr, EDEKA Center Kreuzberg, Breslauer Str. 63, 56566 Neuwied

Freitag, 19. November, 14 bis 18 Uhr, Neuwied, Jugendzentrum BigHouse, Museumsstraße 4a

Freitag, 26. November, 9 bis 17 Uhr, Deichwelle Neuwied, Andernacher Str. 55, 56564 Neuwied

Weitere Impfangebote in der VG Asbach:

(Das Impfzentrum Oberhonnefeld ist geschlossen.)

Übersicht der Fallzahlen in den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied:

Verbandsgemeinde/StadtSumme Positivfälle
gesamt
aus Quarantäne
entlassen
VerstorbenInfizierte Personen
in Quarantäne
neue Fälle
zum Vortag
Stadt Neuwied4.6744.4519722319
VG Asbach1.2531.118191355
VG Bad Hönningen6195908290
VG Dierdorf5805499316
VG Linz81678922272
VG Puderbach78372416597
VG Rengsdorf-Waldbreitbach1.4821.401208113
VG Unkel64262314194
Gesamtfälle:10.84910.24520560456

Kreisverwaltung Neuwied


Interaktive Karte des RKI

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Aktuelle Corona-Fälle in MYK und Koblenz

Es gibt 90 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 117 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 1030: 703 im Kreis MYK und 327 in der Stadt Koblenz.

Heute überschreiten zwei der drei Leitindikatoren des Landkreises und der Stadt Koblenz erstmals die Werte der Warnstufe 1, was noch keine direkten Veränderungen zur Folge hat. Sollte sich diese Entwicklung in den nächsten beiden Werktagen fortsetzen, würden nach der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung ab Montag strengere Regelungen der Warnstufe 2 gelten, die sich maßgeblich auf die Anzahl ungeimpfter Personen bei Veranstaltungen, in der Gastronomie und weiteren Bereichen beziehen.

Kreisverwaltung MYK


Bonn

Positiv getestet (seit 28.Februar 2020)19.505 Personen
Verstorben im Zusammenhang mit Covid-19274 Personen
Wieder genesen18.412 Personen
Aktuell infiziert819 Personen
Derzeit in Quarantäne982 Personen
Neuinfektionen verg. 7 Tage594 Personen
Inzidenzwert pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner179.2

Die Zahlen lassen sich auch auf den Internetseiten des  Robert-Koch-Instituts (Öffnet in einem neuen Tab) und des  Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (Öffnet in einem neuen Tab) abrufen. Dort finden Sie auch Inzidenzen nach Altersgruppen oder Geschlecht.

Durchgeführte Erstimpfungen, Stand Mittwoch, 17. November 2021

Gesamt264.340 Personen

Durchgeführte Zweitimpfungen, Stand Mittwoch, 17. November 2021

Gesamt258.512 Personen

Hinweis: Seit der Schließung des Impfzentrums zum 2. September 2021 werden die Impfzahlen nicht mehr täglich aktualisiert.

Belegung Bonner Krankenhäuser (Personen aus Bonn und dem Umland), Stand Donnerstag, 18. November 2021

Mit Covid-19 in Behandlung63 Personen
Davon auf Normalstationen40 Personen
Auf Intensivstationen23 Personen
Beatmet werden müssen16 Personen

Festgestellte Coronavirus-Mutationen seit 28. Januar, Stand Donnerstag, 18. November 2021

Gesamtfälle Mutationen6.424 Personen
Alpha3.812 Personen
Beta47 Personen
Gamma2 Personen
Delta2.563 Personen
Prozentualer Gesamtanteil an positiven Fällen100.0 Prozent

Stadt Bonn


Rhein-Sieg Kreis

Im Rhein-Sieg Kreis steigt der 7-Tage Index von 159,6 auf 168,4.

RKI


Köln

In Köln steigt die Inzidenzzahl von 240,8 auf 252,1. 522 Personen wurden neu infiziert. Rund 7800 sind aktuell infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 789 Personen.

Stadt Köln

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