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Ahrtal soll DIE nachhaltige und innovative Natur- und Weinregion werden

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Gemeinsames Tourismuskonzept Ahrtal legt Leitziele fest

Werkstätten nehmen konkrete Projekte und Maßnahmen in den Fokus

Ahrtal. Im Sommer war der Startschuss, jetzt gibt es erste Ergebnisse: Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal 2025 hat richtig Fahrt aufgenommen – auch dank der breiten Beteiligung durch Bevölkerung, Betriebe und Gäste. Das Ahrtal soll künftig „DIE nachhaltige und innovative Natur- und Wein-Region in Deutschland“ werden. Dieser zentrale Leitgedanke hat sich nach umfangreichen Online-Befragungen und zahlreichen Workshops in allen Ahrtal-Kommunen entwickelt. Die „touristische Wertschöpfung soll ausgebaut“ und das Ahrtal „in allen Bereichen als Qualitätsregion mit ausgeprägter Gastlichkeit, authentisch und regional“ entwickelt werden, heißt es weiter. Nach der Festlegung der Leitziele geht es in verschiedenen Werkstätten nun um die Festlegung konkreter Projekte und Maßnahmen. Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal soll dann im ersten Quartal 2023 fertig vorliegen.

Die Grundlage des Tourismus-Konzeptes ist die Einbeziehung aller am Tourismus Beteiligten im Ahrtal. Es ist ein Weg, den wir mit allen zusammen gehen und in dem wir die Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen der Menschen einbeziehen“, erklärt David Bongart, der Umsetzungsmanager beim Ahrtal-Tourismus. „Die breite Beteiligung und die tollen Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern und touristischen Betrieben zeigen uns eindrucksvoll, dass es hier nicht nur um einen Wiederaufbau geht, sondern darum, das Ahrtal für die Zukunft ebenso nachhaltig wie wettbewerbsfähig aufzustellen“.

Am Beginn standen Online-Befragungen zur touristischen Situation und Zukunft im Ahrtal. Hieran haben nicht nur Hunderte Bürgerinnen und Bürger, sondern auch rund 150 Betriebe und nahezu 2000 Ahrtal-Helferinnen und Helfer teilgenommen. Zusätzlich wurden rund 1500 Personen im Radius von 200 Kilometern rund um das Ahrtal als potenzielle Gäste befragt.

Kernerergebnisse der Befragungen: Bei der Bevölkerung genießt der Tourismus hohes Ansehen, zum einen als Motor der Wirtschaft und zum anderen als Möglichkeit einer großen gastronomischen Vielfalt und zahlreicher Freizeitangebote. Die befragten Betriebe sehen die größten touristischen Potenziale des Ahrtals bei Natur und Landschaft, Weinanbau und Weingenuss sowie Wandern und Radfahren.

Neunzig Prozent der Bevölkerung im 200-Kilometer-Radius kennen das Ahrtal zumindest dem Namen nach, fast die Hälfte der Befragten war schon dort. Die Flutkatastrophe ist für jeden vierten Befragten relevant für einen Besuch – entweder aus Interesse am Wiederaufbau oder weil sie helfen möchten, indem sie das Ahrtal bereisen und dort als Gast Geld ausgeben. 45 Prozent der Befragten hält die Flutkatastrophe aber derzeit sogar von einem Besuch ab. Als Gründe nennen sie auf der einen Seite eine große Anteilnahme am Schicksal der Menschen, auf der anderen Seite Defizite in der Infrastruktur und den Freizeitgeboten. Um hier Transparenz zu schaffen, hat Ahrtal Tourismus gerade die Kampagne „We AHR open“ gestartet. Hiermit soll den Gästen verdeutlicht werden, dass das Ahrtal zwar noch lange nicht fertig wiederaufgebaut ist, aber trotzdem über jeden Besuch freut.

Von den befragten Ahrtal-Helferinnen und -Helfern wollen 94 Prozent selbst als Gast wiederkommen, vor allem wegen der Verbundenheit mit den Menschen im Ahrtal, aber auch wegen der Natur und den weintouristischen Angeboten.

Gefragt haben die mit der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes beauftragten Experten jeweils auch nach den Wünschen für die Zukunft und den Werten, an denen sich der Tourismus im Ahrtal künftig orientieren soll. Jan Kobernuß von der mit der Konzepterarbeitung beauftragten Kölner Agentur „ift“ sagt hierzu: „Beeindruckend ist die hohe Übereinstimmung von Bevölkerung, Betrieben und Ahrtal-Helferinnen und -Helfern bei den Werten: alle sehen Nachhaltigkeit, Qualität und Gastlichkeit ganz vorn.“ Diese Befragungsergebnisse wurden in mehreren Workshops mit Beteiligung aus dem gesamten Ahrtal zwischen Blankenheim, den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie Grafschaft diskutiert und zu den konkreten Entwicklungszielen verdichtet.

Neben Nachhaltigkeit und Innovation heißt es im Leitbild auch: „Das Ahrtal steht für ein starkes Wir-Gefühl“ und „wird der perfekte Lebensraum für alle Generationen und für zufriedene Fachkräfte“. In der Marken-Vision werden Winzer und Rotweinanbau, Rad- und Wanderwege sowie neue Natur- und Bergerlebnisangebote, innovative Gesundheitsangebote und einzigartige Freizeitangebote hervorgehoben. Als besondere Freizeitorte werden beispielsweise der Regierungsbunker und neue, noch zu schaffende Attraktionen, angesprochen.

Aktuell geht es in mehreren Werkstätten mit den touristischen Akteurinnen und Akteuren um konkrete Projekte und Maßnahmen zu Infrastrukturvorhaben, touristischen Betriebe sowie um Angebote und Kommunikation. Es schließen sich weitere Werkstätten zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Organisation der Aufgaben“ an. Jan Kobernuß betont: „Wichtig ist jetzt, dass das Ahrtal sich bei bestimmten Themen für Gäste erkennbar an die Spitze setzt, dabei aber seine Authentizität bewahrt und das Besondere noch stärker herausstellt.

Pressemitteilung des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V.
Foto: Ahrtal- Tourismus

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