Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 2.545 bestätigte Fälle

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Anspache Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Coronavirus

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 2.545 bestätigte Fälle

Unterstützung und Versorgung von Obdachlosen
Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 2.545 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 18 Todesfälle.
Durch die Corona-Krise hat sich auch die Lebenssituation vieler obdachloser Menschen verändert. Zunehmend werden Tafeln und andere Beratungseinrichtungen geschlossen oder sind nur noch zeitweise erreichbar. Übernachtungseinrichtungen, Wohnheime und geöffnete Anlaufstellen werden stärker in Anspruch genommen. Das Sozialministerium ist in engem Kontakt mit den stationären Einrichtungen, um diese bei der Beschaffung der benötigten Schutzausrüstung zu unterstützen.

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter vor Ort am Wochenende in erster Linie mit der Ermittlung von Kontaktpersonen und Quarantänemaßnahmen gebunden sind, erfolgen die Meldungen zum Teil zeitverzögert.

Unterstützung und Versorgung von Obdachlosen

Durch die Corona-Krise hat sich auch die Lebenssituation vieler obdachloser Menschen verändert. Zunehmend werden Tafeln und andere Beratungseinrichtungen geschlossen oder sind nur noch zeitweise erreichbar. Übernachtungseinrichtungen, Wohnheime und geöffnete Anlaufstellen werden stärker in Anspruch genommen. Unter den obdachlosen Menschen sind auch ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Gerade diese müssen in Sammelunterkünften aufgrund der bestehenden Ansteckungsgefahr besonders vorsichtig sein.

Wie in allen Lebensbereichen auch ist der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Beschäftigten vor Infektion mit dem Coronavirus von größer Bedeutung. Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sind sich dessen bewusst und setzen die Maßnahmen zur Hygiene entsprechend um. Das Ministerium ist in engem Kontakt mit den stationären Einrichtungen, um diese bei der Beschaffung der benötigten Schutz­ausrüstung zu unterstützen.

In der derzeitigen Situation ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass im Bedarfsfall geeignete zusätzliche Notunterkünfte bereitgestellt werden können, wenn Menschen keine andere Unterbringung finden oder nicht in Sammelunterkünften verbleiben können.

Auf Initiative des Landes und in Zusammenarbeit mit dem Mediziner Prof. Dr. Gerhard Trabert, ist es in Mainz nun gelungen, ein zurzeit leerstehendes Hotel für besonders schutzbedürftige Wohnungslose zu nutzen. So können ab heute zunächst vier Wohnungslose in Zimmer des Hotels INNdependence einziehen. Die Stadt Mainz beteiligt sich finanziell und übernimmt zusätzliche Kosten, beispielsweise für Reinigung und beson­deren Hygiene­aufwand.

Wir brauchen mehr von diesem Engagement und ich wünsche mir, dass dieses gute Beispiel auch in anderen Kommunen Schule macht und sich noch viele derzeit leer­stehende Pensionen und Hotels dafür entscheiden, Zimmer für Menschen in Not anzubieten“, so Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Gerade auch in Krisen­zeiten müssen wir an die Schwächsten denken.

In Rheinland-Pfalz sind den Kommunen und freien Trägern der Wohnungslosenhilfe knapp 8.000 Wohnungslose bekannt.

Pressemeldung RLP
Foto: Archiv

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