Dienstag, Oktober 26, 2021

Anträge zum Wiederaufbau online ausfüllen

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Land schaltet Webseite zum Wiederaufbau frei

Mit einem ausführlichen Antwortkatalog unterstützt das Land Rheinland-Pfalz seine Bürgerinnen und Bürger beim Beantragen von Hilfen aus dem Aufbaufonds für Opfer der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021. Auf der neu eingerichteten Webseite wiederaufbau.rlp.de stehen alle wichtigen Informationen für betroffene Privatpersonen, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, Vereine, Stiftungen und Religionsgemeinschaften sowie Kommunen.

Wichtig ist, dass nach den Soforthilfen des Landes nun auch die langfristigen Hilfen von Bund und Land schnell bei den Betroffenen ankommen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Rund 15 Milliarden Euro stehen dafür aus dem gemeinsamen Aufbaufonds von Bund und Ländern für Rheinland-Pfalz bereit. Die Landesregierung hat beschleunigte Verfahren eingerichtet, damit Betroffene kurzfristig an finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau kommen.

Bis zu 80 Prozent der Kosten erhalten Menschen, die ihr beschädigtes oder zerstörtes Haus reparieren oder wiederaufbauen. „Das Geld ist kein Kredit, sondern ein Zuschuss. Er muss nicht zurückgezahlt werden“, erklärte Dreyer. Für die Wiederbeschaffung von Hausrat wurden Pauschalen festgelegt. Sie richten sich nach der Anzahl der Personen in einem Hausstand. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so bis zu 28.500 Euro bekommen.

Die Website wiederaufbau.rlp.de gibt zu allen Aspekten der Aufbauhilfen ausführlich Auskunft. Sie gliedert sich nach den Zielgruppen und beantwortet häufig gestellte Fragen. Verlinkt werden je nach Zielgruppen die auszufüllenden Anträge. „Damit stehen alle erforderlichen Informationen an zentraler Stelle bereit“, hob die Beauftragte des Landes für den Wiederaufbau, Staatssekretärin Nicole Steingaß, hervor.

Allein im Ahrtal sind 42.000 Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Tausende Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Bis zu 3000 Unternehmen sind von der Flutkatastrophe unmittelbar betroffen. 40 Schulen, 55 Tageseinrichtungen für Kinder und fünf Krankenhäuser müssen wiederinstandgesetzt werden. Hinzu kommen schwere Schäden an Brücken, Straßen und anderer öffentlicher Infrastruktur. Dafür können die Kommunen bis zu 100 Prozent der Wiederaufbaukosten erstattet bekommen. Betroffen waren in Rheinland-Pfalz die Landkreise Ahrweiler, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, der Eifelkreis Bitburg-Prüm, die Landkreise Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg und Vulkaneifel sowie die kreisfreie Stadt Trier. 

Pressemeldung Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V.
Grafik: Archiv Gottschalk

Veranstaltungen zur Flut

 

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