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Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen überrascht am Weltfrauentag

Es ist Zeit für feministischen Aufbruch

Es ist Zeit für einen feministischen Aufbruch und eine weiblichere Zukunft. Gleichberechtigung und Gerechtigkeit sind keine Geschenke, sondern Selbstverständlichkeit und Pflicht – alles andere können wir uns gar nicht mehr leisten,“ –so Susanne Müller, frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und ASF-Kreisvorsitzende (Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen) im Kreisverband Ahrweiler zum Weltfrauentag in der letzten Woche. „Die SPD in Bund und Land hat gleichstellungspolitische Meilensteine durchgesetzt – unter anderem die Gesetze für Entgelttransparenz und mehr Frauen in Führungspositionen, das Elterngeld Plus, die Reform des Sexualstrafrechts und die Abschaffung des Paragraphen 219 a. Auch die beitragsfreie Kita ab dem 3. Lebensjahr, das Präventions- und Interventionsprojekt RIGG (Rheinland-pfälzische Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen) und andere Bausteine gehören landespolitisch dazu. Dennoch gibt es noch viel zu tun“, sagte Müller: „Die Liste der strukturellen Geschlechterdiskriminierung ist viel zu lang: Fehlende Frauenquoten, ungleiche Verteilung von Sorgearbeit, geschlechtsbezogene Gewalt und Diskriminierung, Lohn und Rentenlücken – das alles dürfen wir nicht hinnehmen.

Anlässlich des Weltfrauentags hatten die sozialdemokratischen ASF-Frauen des Kreises in der Region kleine Präsente und Informationen zum Frauentag verteilt. Marina Nachtsheim (stellv. Kreisvorsitzende der ASF), Isabell Ahlke, Adelheid Trocha und Sigrid Dehmelt überraschten die Frauen vor verschiedenen Kitas, Schulen und Supermärkten und kamen so mit vielen Frauen ins Gespräch. Statt Blumen verteilten die ASF-Frauen Samentüten unter dem Slogan. „Wir wollen mehr als Blumen – für Gleichberechtigung und Gleichstellung“. Viele Frauen freuten sich über die Aufmerksamkeit und die Frauen kamen vielfach in interessante Gespräche. Marina Nachtsheim betonte: „Auch gerade nach der Corona-Pandemie beobachten wir vielfach ein Aufkommen von antifeministischen Strukturen und einen Rückfall in traditionelle Aufgabenerteilungen oder sehen uns mit längst überholten Rollenklischees konfrontiert. Dagegen müssen wir angehen. Jede Frau hat das Recht auf Selbstbestimmung, ein Leben frei von Gewalt und gleiche Chancen im Arbeitsleben sowie bei der Verteilung von Macht und Verantwortung. Diese Chancengleichheit gehört zum Kern sozialdemokratischer Politik.“  

Die ASF im Kreisverband Ahrweiler freut sich auf weitere Mitstreiterinnen, die sich in diesem Themenfeld engagieren möchten.  

Pressemeldung Susanne Müller MdL SPD
Foto: Marina Nachtsheim

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