AWB zieht Bilanz: Illegale Hausabfälle stark rückläufig

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AWB zieht Bilanz: Illegale Hausabfälle stark rückläufig

AWB zieht Bilanz: Illegale Hausabfälle stark rückläufig

230 Tonnen Abfall sind in 2019 illegal entsorgt worden. Dazu gehört vor allem Gewerbe-, Baustellenabfälle und Bauschutt, aber auch Hausabfall. Das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) mit. Entgegen vieler Befürchtungen ist die Menge an illegalen Abfällen aus privaten Haushalten stark rückläufig (43 Tonnen weniger). Gewerbestämmiger illegaler Müll hat aber erneut zugenommen und macht nun über 50 Prozent aus.

Meist sind es die städtischen Bauhöfen und die Ortsgemeinden, die den illegalen Müll einsammeln und in das Abfallwirtschaftszentrum nach Niederzissen oder das Umschlag- und Wertstoffzentrum nach Leimbach bringen. Illegale Müllentsorgungen stellen nicht nur eine Gefahr und Belastung für die Umwelt dar, sondern können für den Täter erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. So stellt die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet wird. Werden gefährliche Abfälle (zum Beispiel behandeltes Altholz, Altöl, Asbest, Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräte) rechtswidrig entsorgt, liegt ein Straftatbestand vor, der von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.

Wer illegalen Müll entdeckt, kann diesen beim AWB unter Telefon 02641/ 975-233 oder -221 melden.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Archiv

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