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Bad Breisiger Kurpark wird zum Kunstpark

“RheinFunken“ – Glashaus öffnet mit Breisig-Lied

Bad Breisig. Eigentlich sollte ein ins Mondlicht getauchter Kurpark die natürliche Hintergrund-Kulisse für ein in der Region einmaliges Kunstprojekt sein. Doch der einsetzende Nieselregen beendete diesen Wunsch aller Beteiligten schnell. Doch dieser Umstand ließ die gute Stimmung der zahlreich erschienenen Gäste bei der Eröffnung der temporär im Park aufgebauten Glashaus-Galerie nicht sinken. Bei der Vernissage waren nicht nur lobende Eröffnungsworte von Robert Czapla (BREISIG.live) und Markus Feix (Karnevalsgesellschaft) zu vernehmen. Auch den allermeisten Bad Breisigern bekannte Klänge waren zu hören. Und zu sehen gab es auch einiges.
Czapla und Feix dankten in ihren Begrüßungsreden allen, die Anteil an der Verwirklichung des Kunstprojektes “RheinFunken“ haben: den Künstler*innen, den Geldgebern (u.a. Stiftung Sozio-Kultur, Stiftung Kerpen, Landkreis Ahrweiler, KSK Ahrweiler, Voba RheinAhrEifel), der Stadt Bad Breisig für die Zurverfügungstellung des Areals, dem Bauhof für die Aufbauhilfe und der Fa KGT für die Überlassung des Glashauses. Eröffnet wurde nämlich die Ausstellung und das große bürgerbeteiligte Kunstprojekt “RheinFunken“ der Vereinskooperation des noch jungen Kulturvereins BREISIG.live und der über 130 Jahre alten Bad Breisiger Karnevalsgesellschaft “Mir lossen ohs net bang maache“ unter dem Motto “Glashaus- Kultur im Kurpark“. Und hierin ist gleich zu Beginn und für die nächsten 3 Wochen die Installation “Die Heimat als Fremde“ zu bewundern, eine Miniaturlandschaft der Künstlergruppe “eurape.org“. Das Modell erstrahlt in bunten und kräftigen Farben. Glänzende silberne Kugeln sind Landmarken inmitten einer psychedelischen und expressionistischen Farbwelt und Naturdarstellung. Von Solarlampen beleuchtet wird in dieser Szenerie wie in einem Science-Fiction Roman die Landschaft zum Star der Handlung. Über den Spitzen der Berge erklingt entfernt das Breisiger Heimatlied. Eine von Kurparkgästen im vergangenen Herbst frei interpretierte Version des Liedes “Breisig, Breisig, kleine Perle hier am Rhein“, geschrieben und vertont von Dr. Dirk Pollerberg. Die Visuals stammen von den Stuttgarter Künstlern Julia Wenz-Delaminsky und Peter Franck-Oberaspach, der Sound von Christian Eickhoff. Damit bewegen sich die Künstler stets in einem Spannungsbogen zu dem, was möglicherweise die bürgerliche Gesellschaft vermeintlich als Kunst erachtet. Die scheinbare Einfachheit des Modells begegnet hier einem komplexen, emotionalem Thema: Was ist Heimat für mich? Dies führt zu Gesprächsanlässen, wie es bereits während der Vernissage deutlich wurde. Damit erfüllt sich sowohl Ziel und Hoffnung der Künstler und Veranstalter: ein Austausch und Gedankenanregung zwischen den Bürgern zum Thema “Heimat“. Dass dies gelungen ist bewiesen die Besucher der Veranstaltung, die mit einem Ohrwurm den Nachhauseweg antraten. “Breisig, Breisig“ sang oder summte so mancher, der aufbrach.

Pressemeldung Kulturverein BREISIG.live
Foto: Copyright: Archiv BREISIG.live Credit: Dennis Kresse

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