Berufsinformationstag in der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Berufsinformationstag in der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler

Berufsinformationstag in der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler

Schüler des Are-Gymnasiums informieren sich über Rettungsdienst und Notfallsanitäterausbildung
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am vergangenen Freitag besuchten zehn Schüler des Are-Gymnasiums die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. Im Rahmen schulischer Berufsinformationstage informierte sich die Gruppe über die beruflichen Möglichkeiten im Rettungsdienst.

Die DRK-Rettungskräfte Antonia Müller, Timo Vellage und Praxisanleiter Michel Walscheid hatten für die interessierten Schüler ein abwechslungsreiches Vormittagsprogramm zusammengestellt. Mit einem kurzen Vortrag über den DRK-Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz und im Kreis Ahrweiler leiteten die Rotkreuzler den Berufsinformationstag ein. Die verschiedenen Mitwirkungsmöglichkeiten, etwa als Freiwilligendienstleistender mit der dreieinhalbmonatigen Ausbildung zum Rettungssanitäter oder als Auszubildender für die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter, wurden den interessierten Schülern vorgestellt.

Aufgeteilt in drei kleine Gruppen warfen die Gäste während eines Rundgangs einen Blick hinter die Kulissen der DRK-Rettungswache. Der Desinfektionsraum stand genauso auf dem Programm wie etwa die Umkleidebereiche und die Fahrzeughallen. Die aufgrund absoluten Platzmangels mittlerweile seit einigen Jahren an der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler stationierten Bürocontainer konnte ebenfalls besichtigt werden. Dort wurden die erforderlichen Abläufe der Einsatz- und Abrechnungsdokumentation dargestellt. Die Ausstattung und der Einsatzzweck der in der Rettungswache stationierten Einsatzfahrzeuge wurden ebenfalls anschaulich erklärt.

DRKDie zweite Gruppe erhielt währenddessen Informationen über die Versorgungsmöglichkeiten von Unfallpatienten am Beispiel von Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzten. Den wissbegierigen Schülern wurden einige im Rettungsdienst verwendete spezielle Hilfsmittel zur Versorgung dieser Unfallopfer vorgestellt. Ein Stützkragen zur Fixierung der Halswirbelsäule, eine Schaufeltrage zur Umlagerung von Wirbelsäulenverletzten oder eine Vakuummatratze zum Transport der Verunfallten bekamen die Jugendlichen erklärt und vorgeführt. An einer Ausbildungspuppe wurden der dritten Gruppe einfache erweiterte Möglichkeiten der Wiederbelebung mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) und einem Beatmungsbeutel erklärt.

DRKUnter Anleitung der Rotkreuzler konnten die Gymnasiasten die zuvor vermittelten Maßnahmen mit den vorhandenen Materialien üben. Die erfahrenen Rettungskräfte achteten darauf, dass bei der umfangreichen Wissensvermittlung der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Das Krankenhaus Maria Hilf stellte dem DRK als Vortrags- und Übungsraum im angrenzenden Haus Klara die Aula zur Verfügung. Gleichzeitig beteiligte sich der Krankenhausträger Marienhaus GmbH mit einem Informationsvortrag über die Ausbildungsmöglichkeiten in Pflegeberufen.

Wer sich für eine Berufsausbildung im Rettungsdienst des DRK im Ahrkreis interessiert, findet weitere Informationen auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de/rettungsdienst. Persönliche Informationen erhält man vom DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes per E-Mail an rettungsdienst@kv-aw.drk.de. Wer vorab in den Rettungsdienst oder andere Arbeitsbereiche des DRK intensiv hineinschauen möchte, sollte sich über die mindestens einjährigen Freiwilligendienste unter www.kv-aw.drk.de/freiwilligendienste informieren. Persönliche Informationen zu den Freiwilligendiensten erhält man von Andrea Thomas per E-Mail an freiwilligendienste@kv-aw.drk.de.

Pressemeldung DRK Kreis Ahrweiler
Fotos: Thorsten Trütgen

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