Björn Ingendahl zur Verkehrsbelastung der B9

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Björn Ingendahl zur Verkehrsbelastung der B9

Björn Ingendahl zur Verkehrsbelastung der B9

Für Björn Ingendahl absolut unverständlich: Land und Kreis sehen kein Problem in der Verkehrsbelastung auf der B9
Stellungnahme von Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl
Enttäuscht zeigt sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl über die Sichtweise von Land und Kreis zur Verkehrsbelastung auf der B9 durch das Stadtgebiet von Remagen. Weder die Landesregierung noch der Kreis Ahrweiler sehen hier akuten Handlungsbedarf. Das geht aus Antwortschreiben von Land und Kreis zu diesem Thema hervor.
Die Reaktionen aus Mainz und Ahrweiler lassen wenig Hoffnung auf schnelle Änderungen. Dabei sind die Probleme der immer weiter steigenden Verkehrsbelastung seit Jahren offensichtlich“, stellt Ingendahl fest.
Hinsichtlich des LKW-Verkehrs auf der für auswärtige Lastkraftwagen eigentlich gesperrten B9 wird auf Nordrhein-Westfalen verwiesen. Da es in NRW und Bonn keine Beschilderung über dieses Verbot gebe, hätte man auf rheinland-pfälzischer Seite keine Handhabe, teilt der Kreis Ahrweiler mit. „Leidtragende dieses Zuständigkeitsgerangels sind die Anwohner der B9 in Remagen“, kritisiert Ingendahl.

Laut Land und Kreis hätten Geschwindigkeitsmessungen keine bedeutsame Zahl von Missachtungen des Tempolimits ergeben. „Die Wahrnehmung der Anwohner ist hier vielfach eine andere. Wer in Rolandseck über eine rote Fußgängerampel brettert, der hält sich auch an keine Geschwindigkeitsbegrenzung“, mahnt der Bürgermeisterkandidat.
Umso wichtiger sei es, dass sich die Stadt gegenüber dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) für bauliche Veränderungen einsetzt, die eine verkehrsberuhigende Wirkung haben und insbesondere LKW-Fahrer zur Einhaltung des vorgegeben Tempolimits zwingen. „Durch bauliche Maßnahmen können wir gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen, die Überquerung der B9 durch Fußgänger erleichtern und die Attraktivität der B9 im innerstädtischen Bereich erhöhen, ohne den Verkehrsfluss zu stören“, so der 37-jährige Diplom-Ökonom. Als mögliche Maßnahmen nennt Ingendahl Kreisverkehre an der Einmündung zur Fähre nach Bad Honnef in Rolandseck, an der Einmündung am Friedrichsberg in Oberwinter sowie zur Bergstraße in Remagen. An vielen Stellen im Stadtgebiet sei auch ein Rückbau der Bundesstraße möglich. Aus seiner Sicht könnte auch die Einführung der Mautpflicht auf der B9 für LKW über 7,5 Tonnen im Juli dieses Jahres zu einem Rückgang auswärtiger Lastkraftwagen führen.

Als Bürgermeister werde ich das Thema Verkehr auf der B9 zur Chefsache machen“, erklärt Ingendahl. Dabei setze er darauf, im Rahmen einer Studie die Maßnahmen zu erfassen, die eine größtmögliche Beruhigung und Entschärfung der Situation mit sich bringen würden. „Es geht nicht um Schnellschüsse, sondern darum, dass wir die Situation langfristig für alle Beteiligten zum Besseren führen“, so Ingendahl.

Pressemeldung Björn Ingendahl