Bündnis 90/Die GRÜNEN – in der Phase des Aufbaus muss die Radmobilität zentral mitgedacht werden

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Chance Neuaufbau – Vom Provisorium zum sicheren, effektiven Radwegenetz 

Bad Neuenahr-Ahrweiler Die Stadt hat kürzlich die Pläne für die provisorischen Radwege vorgelegt, nicht weitgehend genug für Bündnis 90/Die GRÜNEN. In der Phase des Aufbaus muss die Radmobilität zentral mitgedacht werden. Hier sind Ideenreichtum und Flexibilität genauso gefragt wie das Ausschöpfen von Fördermittel von Bund und Land. 

Wichtige Aspekte, die auch in der provisorischen Planung zum Tragen kommen, sind Sicherheit, Erreichbarkeit und langfristige Verlegung mancher Teilstrecken. Die GRÜNEN der Kreisstadt drängen auf deutlich mehr Fokussierung in Richtung eines attraktiven Radwegenetzes – damit Eltern ihre Kinder guten Gewissens mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen können, Senior*innen sicher unterwegs sind und sich Einkäufe mit dem Fahrrad erledigen lassen. „Das Fahrrad sollte keine Ausnahme sein sondern ein selbstverständliches Beförderungsmittel. Wir müssen Allen die Möglichkeit nachhaltiger und ökologischer Transportmöglichkeiten bieten“, so die GRÜNE Stadträtin Sarah Rößel. 

Der Ahrradweg ist von zentraler Bedeutung. Der Weg dorthin, ob zu Fuß, mit dem Rollator oder dem Rad als auch seine Nutzung muss gefahrlos möglich sein. Hier lässt die Planung in vielerlei Hinsicht zu wünschen übrig. Ein Beispiel daür ist die Umleitung, die schon vor der Flut wegen der LaGa-Arbeiten südlich des Kurparks eingerichtet wurde. Die Kreuzung Oberstraße, Hochstraße, Willibrordusstraße ist eine äußerst gefährliche Stelle für Radfahrende. Es fehlen Radwegmarkierung, Tempolimit, klare Vorfahrtsregeln und Einsicht in die Kreuzung. Ein erhebliches Sicherheitsrisiko stellt auch die Landgrafenbrücke dar. Sie dient als Zuweg zum Ahrradweg und zum Bahnhof für die Stadtteile südlich der Ahr. Hier queren Autos, Schwertransporter und vor allem Schulkinder zu Fuß oder mit dem Rad die Ahr, ohne jegliche Markierung oder Abgrenzung für die Nicht-Motorisierten. Der westliche Stadtteil Lohrsdorf ist zur Zeit vollständig vom Ahrradweg abgeschnitten.

Letztlich sollten auch die als provisorisch eingerichteten Teilstrecken auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. So sehen die GRÜNEN die Streckenführung im Bereich Ehlingen, Green und Heimersheim als geeignet für eine dauerhafte Lösung an. Dies würde nicht nur den Tourismus in den Stadtteilen fördern, sondern der Ahr auch ihren Raum lassen. Für diese Ziele setzen die GRÜNEN sich grundsätzlich ein. 

MdL Dr. Lea Heidbreder war extra aus Landau anreist und radelte am letzten Samstag im April mit für ein fahrradfreundliches Ahrtal. „Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort ist großartig! Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn alle mitmachen„, so die mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Landtag. „Für das Land spielt der Radverkehr beim Wiederaufbau eine wichtige Rolle. Ein nachhaltiger Wiederaufbau bedeutet dabei nicht nur den Aufbau, sondern auch einen Ausbau des Radwegenetzes umzusetzen.“ Stadtrat Christoph Scheuer unterstrich die Wichtigkeit: „Der Radverkehr braucht mehr Raum. Lasst uns Bad Neuenahr-Ahrweiler nach der verheerenden Flutkatastrophe und deren fürchterlichen zerstörenden Wassermassen endlich zur fahrradfreundlichen Kommune machen.“ 

Pressemeldung Bündnis 90/Die GRÜNEN
Foto: Privat

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