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Andres Schmuck

BUND-Aktiventreffen startet mit Impulsvortrag zur Drei-Wasser-Reform

Hotlines

Seelsorgerteam
0800 0010218

Wiederaufbau-Telefon-Hotline:
0800 222 0 22 0
https://wiederaufbau.rlp.de

Hilfen aller Art

wiederaufbau.rlp.de/de/ansprechpartner/

Fragen und Anträge

https://wiederaufbau.rlp.de/haeufige-fragen

Infoseite der Stadt Sinzig

https://www.sinzig.de/flut/

Helfer im Web

www.helfer-shuttle.de
www.helfer-stab.de

Alles um die Flut

https://www.flut-wiki.de

Gemeinsamer Blick nach Neuseeland

Der BUND Ahrweiler traf sich im Mai in Remagen-Oedingen zum Aktiventreffen, um gemeinsam die Landesdelegiertenversammlung in Bad Kreuznach vorzubereiten und die weiteren Termine und Aktionen innerhalb der Kreisgruppe abzustimmen.
Als Einstieg in den Abend hatte der Vorstand Ian Johnson, einen gebürtigen Neuseeländer, der seit vielen Jahren in Sinzig lebt und sich beim BUND Ahrweiler aktiv einbringt, gebeten, einen Impulsvortrag über die aktuelle Situation in seiner Heimat zu halten. Denn wie wir alle in den Nachrichten verfolgen konnten, kam es dort Mitte Februar – verursacht durch den tropischen Wirbelsturm Gabrielle – auf der Nordinsel zu schweren Überschwemmungen durch Starkregen. Johnson hielt den Vorstand seitdem mit Presse- und Fachartikeln auf dem Laufenden und so entstand die Idee, die gesammelten Informationen und seine eigenen Erfahrungen auf dem Aktiventreffen mit allen Mitgliedern zu teilen und zu diskutieren.
Nach einem kurzen Einstieg in die politischen und geografischen Besonderheiten Neuseelands ordnete Johnson, Geowissenschaftler und pensionierter englischsprachiger Redakteur der Deutschen Welle, nicht nur die aktuelle Flutkatastrophe ein, sondern erläuterte auch die große „Three-Waters“-Reform Neuseelands, die sich seit Mitte 2017 mit den drei Arten von Wasser beschäftigt: Trinkwasser, Regenwasser und Schmutzwasser. Die Verantwortung für das Wassermanagement soll im Laufe der Reform von den bisher zuständigen 67 kommunalen Einheiten auf vier große regionale Einheiten übergehen.
Die Frage nach der Verantwortung für Flüsse, Bäche und das Wassermanagement auf der Fläche wird auch im Kreis seit der Flutkatastrophe 2021 immer wieder diskutiert – Starkregen und Hochwasser halten sich nicht an die Kreis-, Gemeinde- oder Landesgrenzen. So waren sich alle Teilnehmenden einig, dass ein Blick über den eigenen Tellerrand denselben schärft, und Stefani Jürries dankte Ian Johnson im Namen aller ganz herzlich für den anregenden, aber auch aufrüttelnden Vortrag.

Pressemitteilung der BUND-Kreisgruppe Ahrweiler
Foto: Marion Schmitz

Veranstaltungen zur Flut

 

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