Samstag, Januar 22, 2022

DRK stellt Bautrockner für die Unwetteropfer zur Verfügung

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66 Bautrockner aus dem DRK-Zentrallager Schönefeld in der Grafschaft eingetroffen

Kreis Ahrweiler / Schönefeld. Aus dem zentralen Hilfslager des Bundesverbandes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) sind am heutigen Donnerstag (09. Juni 2016) 66 Gebäudetrocknungsgeräte für die Unwetteropfer der Gemeinde Grafschaft eingetroffen. Weitere 20 Bautrockner werden am Freitag für die Verbandsgemeinde Altenahr geliefert.

Im zentralen Logistikzentrum in Schönefeld nahe Berlin lagert das DRK verschiedenste Materialien für die Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Seit dem Jahr 2002, und nach dem Elbe-Oder-Hochwasser 2013 durch eine bundesweite Spendenaktion nochmals deutlich aufgestockt, hält das DRK die hochleistungsfähigen Gebäudetrockner bereit. Über den DRK-Kreisverband Ahrweiler wurden die Bautrockner an die Gemeinde Grafschaft und die Verbandsgemeinde Altenahr nach entsprechender Anfrage vermittelt.

„Einmal mehr hat sich gezeigt, wie gut das Netzwerk des DRK zum Wohle von Menschen in Not zusammenarbeitet. Im DRK-Logistikzentrum Schönefeld ist derzeit einiges an Arbeit zu bewältigen. Neben den betroffenen Gebieten im Ahrkreis wurden auch entsprechende Geräte den bayrischen Unwettergebieten zur Verfügung gestellt“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel.

Der LKW-Gliederzug vom DRK startete mit zwei Fahrern abends zuvor um 18:00 Uhr auf seine rund 650 Kilometer lange Reise. Jürgen Peckart, Vorsitzender vom DRK-Ortsverein Grafschaft, empfing die Kameraden und lud sie zum gemeinsamen Frühstück ein. Um 9:00 Uhr wurde innerhalb weniger Minuten auf dem Gelände des Bauhofes der Gemeinde Grafschaft das LKW-Gespann entladen. Die ersten Trocknungsgeräte wurden direkt für die sofortige Auslieferung zu Bedürftigen auf einen Pritschenwagen umgeladen. Zusätzlich stellt der DRK-Ortsverein Grafschaft der Gemeinde den rotkreuzeigenen 7,49 t-LKW für die Verteilung der Trocknungsgeräte zur Verfügung. Die Koordination der Zuweisung der Gebäudetrockner an Bedürftige erfolgt über die Gemeindeverwaltung.

Bürgermeister Achim Juchem, Nierendorfs Ortsvorsteher Josef Braun und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel waren ebenfalls vor Ort, um den Rotkreuzhelfern und LKW-Fahrern Maik Bergner und Reinhard Philipp ihren Dank auszusprechen. Achim Juchem verabschiedete die Helfer, die aufgrund ihres Einsatzes nicht viel vom wunderbaren Ahrtal zu sehen bekamen, mit einer flüssigen Erinnerung von der Ahr in Form eines Weinpräsents.

Um die bundesweite Unwetterhilfe durchführen und dringend benötigte Materialien beschaffen zu können, hat das DRK bei der Bank für Sozialwirtschaft unter dem Verwendungszweck „Unwetter Deutschland“ (IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33XXX) ein zentrales Spendenkonto eingerichtet.

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