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Andres Schmuck

Einweihung des Rastplatzes „Jodokus Ruh“ in Westum

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Ein Projekt der Westumer Dorfgemeinschaft

Schmucke kleine Schutzhütte mit grandioser Aussicht

Westum. Die Aussicht ist einfach nur grandios: Jodokus Ruh heißt das jüngste Projekt der Dorfgemeinschaft Westum. Die kleine Schutzhütte mit Ruhebank wurde am vergangenen Sonntag am Hang unweit des Beuler Hofes feierlich eingeweiht. Dabei hat das kleine Bauvorhaben durchaus eine lange Vorgeschichte. Denn Bereits im vergangenen Herbst hatte die Dorfgemeinschaft Westum die neue Sitzgelegenheit neben dem Sankt Jodokus- Bildstock errichtet, um den zahlreichen Wanderern und Fahrradfahrern dort eine Rastmöglichkeit mit herrlichem Ausblick auf den Mühlenberg und bis auf die Grafschaft zu bieten. Dabei haben zahlreiche Bürger aktiv an der Montage der überdachten Tisch-Bank-Kombination und der Errichtung des Fundaments am neuen Standort mitgearbeitet. Möglich wurde das Projekt zudem nur, weil die Grundstückseigentümer Ignaz und Trudi Alfter dieses „aussichtsreiche“ Stück Waldrand für die Nutzung als Rastplatz zur Verfügung stellten. Der Dank der Westumer Bürgerinnen und Bürger, ebenso wie aller Rast-suchenden Wanderer, ist den Helfern und Spendern gewiss.

An Ortsvorsteher Mario Wettlaufer war es, die Entstehungsgeschichte noch einmal Revue passieren zu lassen und auch den zahlreichen Helfern zu danken, die Planung und viel Arbeit in die neue Jodokus Ruh gesteckt haben. Dies galt besonders für Markus Jolas, der sowohl als Chefplaner als auch als Bauleiter fungierte. In die Rolle des Vorarbeiters schlüpfte Klaus Hahn, der zusammen mit Herbert Hilger viele der handwerklichen auch etwas komplexeren Arbeiten erledigte. Aber auch Anja Jolas, Mareike Nachtsheim und Johannes Lanzerath waren an den umfangreichen Arbeiten beteiligt.

Um diese schöne Einrichtung nun auch förmlich ihrer Bestimmung zu übergeben, hatte die Dorfgemeinschaft Westum zu einer kleinen Eröffnungsfeier eingeladen. Für die Einsegnung des neuen Rastplatzes sagte Kaplan Thomas Hufschmidt. Der merkte an, dass der Heilige Jodokus als Patron der Pilger und Rast suchenden ja sozusagen ein maßgeschneiderter Namensgeber für die neue kleine Schutzhütte darstelle.

Übrigens ist die Aussicht wirklich fantastisch. Allerdings ist vom Murreland Westum selbst aufgrund der Lage nicht zu viel zu sehen. Lediglich das Ännchen am Mühlenberghang lässt sich deutlich ausmachen. Dafür reicht die Sicht aber bis auf die Grafschaft und dort fallen vor allen Dingen die Produktions – und Lagerhallen von Haribo ganz klar ins Auge. Bei den versammelten und durchaus fantasiereichen und findigen Murreländern wurde dann auch schon mal etwas überlegt, wie man den Weltkonzern in Sachen Süßwarenherstellung mit in ein Sponsorenboot holen könnte. „Ein Tütchen für jeden rastsuchenden Wanderer“, lautete da schon einmal die recht vermessen klingende Idee.

Bei der Einweihungsfeier wurde deutlich, dass die Strecke hin zum Beuler Hof vor allen Dingen sehr intensiv von Mountainbikern genutzt wird

Bleibt die Frage, wie kommt man denn zur neuen Jodokus Ruh. Eine ganz einfache Lösung mein radelt oder wandert zum Koisdorfer Waldsportplatz, lässt den Sportplatz aber im Wortsinne links liegen und ist nach rund 600 Metern an der neuen kleinen Schutzhütte. Von Westum selbst aus geht es am Backes vorbei den steilen Kreuzweg hinauf und dann vor dem Koisdorfer Waldsportplatz rechts ab. Der genaue Standort der Jodokus Ruh ist aber auch längst im Internet etwa bei AW-Wiki zu finden.

Bei der Einweihungsfeier im kleinen Kreis gab es aber auch noch eine hoch offizielle Angelegenheit zu erledigen. Denn Westums Ortsvorsteher Mario Wettlaufer sowie die Eheleute Ignatz und Trudi Alfter unterzeichneten ja auch noch jene Nutzungsvereinbarung, die der Dorfgemeinschaft die kostenfreie Nutzung des Waldgrundstückes auf dem die Jodokus Ruh steht für die nächsten 15 Jahre zusichert. Genutzt wird die Jodokus Ruh übrigens bereits jetzt schon eifrig. So fand dann wohl in der Nacht vor der Einweihungsfeier dort auch eine kleine Fete statt. Immerhin, die feierwürdigen Besucher nutzen den Papierkorb um ihre Hinterlassenschaften zu entsorgen. Der war dann zwar randvoll aber die Jodokus Ruh wurde in einem einwandfreien Zustand hinterlassen. „Das ist dann doch mal ein gutes Omen“, freute sich Ortsvorsteher Mario Wettlaufer. Denn wie bei allen durch das Ehrenamt und das Engagement der Bevölkerung vorangebrachten Projekten, schwingt natürlich auch in Murreland Westum ein wenig die Angst vor zerstörerischen Vandalismus mit.

Am Sonntag überwog dann aber die oberere Freude bei der Dorfgemeinschaft mit dem neuen Projekt Jodokus Ruh ein ganz besonderes Kleinod für die Westumer Gemarkung und für Wanderer und Radfahrer geschaffen zu haben.

-BL-
Foto: -BL-

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