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Entwürfe für Welterbe-Informationszentrum in Remagen wurden vorgestellt

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Vorschläge noch bis zum bis 30. Juni im Pfarrhaus Remagen zu sehen

Gewinner des Architekturwettbewerbs für ein „Welterbe-Informationszentrum Niedergermanischer Limes“ in Remagen steht fest

Für den Neubau eines Informations- und Vermittlungszentrums zum UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ in Remagen wurde Ende letzten Jahres von der Stadt Remagen ein europaweiter Wettbewerb ausgelobt. Über 180 Planungsteams aus 8 Ländern bewarben sich. 25 Bewerber wurden in einer ersten Auswahl gewählt und zur Abgabe eines Wettbewerbsbeitrags eingeladen. Aus letztlich 23 eingereichten Beiträgen wurde dann der Siegerentwurf ausgewählt.

Am Dienstag, 25. Juni wurden die Entwürfe im Pfarrheim in der Kirchstraße der Öffentlichkeit präsentiert. Jeder der vier anwesenden Architekten hatte rund drei Minuten Zeit seinen Entwurf zu erklären. Sieger des Planungswettbewerbs der Stadt ist das Planungsteam Freier Architekt BDA DWB Robert Krawietz aus Wissembourg, Frankreich und Landschaftsarchitekt Till Binder aus Karlsruhe. Robert Krawietz erklärte den Aufbau des Gebäudes, das durch seine spitzwinklige Glasfassade besticht. Das moderne Bauwerk bietet Büros für die Verwaltung, Arbeitsräume, Archive und einen größeren Saal, der für Vorträge z.B. für Schulklassen und ähnliches genutzt werden kann. Die alte Stadtmauer wird bis ins Kellergeschoss freigelegt und in das Gebäude integriert.
Auf archäologische „Überraschungen“ kann man hoffen, da aber das Projekt schon von Anfang an durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) begleitet wurde, sind Baustops wegen Funden in die Bauzeit einkalkuliert. Spektakuläre Funde sind im damaligen Graben neben der Stadtmauer nicht zu erwarten.
Die fertige Planung wird im kommenden Jahr vorliegen und dann kann der eigentliche Bauantrag bei der Kreisverwaltung gestellt werden. Baubeginn wird 2026 sein, sofern die Genehmigungsprozesse nicht verzögert werden. Die Bauzeit wird etwa 2 Jahre in Anspruch nehmen. Die Fertigstellung des „Welterbe-Informationszentrum Niedergermanischer Limes“, so der offizielle Titel, soll voraussichtlich 2028 sein.

Der zweite Preis wurde vergeben an das Team Sascha Wurm Architektur und Andreas Kicherer | OK Landschaft. Ein dritter Preis ging an das Team meck architekten GmbH und lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner GmbH aus München. Darüber hinaus wurden noch zwei Anerkennungen an die Teams Monochrom Architekten GmbH (Mainz) mit Freiraum Landschaftsarchitekten Part mbB (Wiesbaden) sowie Dressler Architekten BDA mit LandschaftsArchitektur WEND aus Halle (Saale) vergeben.
Die Ausstellung im Katholischen Pfarrzentrum in der Kirchstraße 32, in der die 23 Entwürfe gezeigt werden, ist noch bis Sonntag, 30. Juni 2024, täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

AG
Fotos: Achim Gottschalk, allgrafics.de

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