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Essensreste gehören in die Biotonne – gerade im Sommer

Essensreste gehören in die Biotonne – gerade im Sommer

Braune Biotonnen werden bis Ende September wöchentlich geleert
Essensreste wie Fleisch, Fisch und Knochen gehören nicht in die braune Biotonne? Falsch! Das Gegenteil ist der Fall. Neben Obst- und Gemüseresten einschließlich Zitrusfrüchten, Eierschalen, Kaffeefiltern, Teebeuteln, Laub und Unkraut sollen auch gekochte Speisereste und rohe Küchenabfälle wie Fleisch und Fisch einschließlich Knochen in die braune Biotonne geworfen werden. Das macht vor allem in den jetzigen Sommermonaten Sinn. Denn während die graue Restmülltonne alle zwei Woche geleert wird, rücken die Müllmänner für die braunen Biotonnen bis Ende September jede Woche an.

Dass Fleisch- und Fischreste angeblich nicht über die Biotonne entsorgt werden dürften, ist ein weit verbreiteter Irrtum, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) feststellt. Deshalb klärt der AWB auf: Sämtliche organischen Abfälle aus privaten Haushalten gehören in die Biotonne. Dort sind sie auch meistens besser aufgehoben als im eigenen Komposter. Denn gerade die Eigenkompostierer stehen häufig vor dem Problem, dass Fleischreste und Zitrusfrüchte auf dem heimischen Kompost nur langsam zersetzt werden und zudem Nagetiere anziehen können. Die Entsorgung über die braune Biotonne hingegen ist unproblematisch. Und dabei zugleich praktisch und hygienisch. Denn während der warmen Sommerzeit werden die braunen Biotonnen im Ein-Wochen-Rhythmus geleert.

Und was passiert mit den Abfällen, die in der braunen Biotonne landen? Der Bioabfall aus dem Kreis Ahrweiler geht derzeit ins Kompostwerk der SUEZ West GmbH in Neuwied. Im Gegensatz zu den privaten heimischen Komposthaufen ist diese Anlage aufgrund der hohen Arbeitstemperaturen mühelos in der Lage, Zitrusfrüchte und Fleischreste zu kompostieren.

Grundsätzlich gilt: Das richtige Trennen von Abfällen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Wenn organische Abfälle beim Restmüll landen, kostet das die Gebührenzahler mehr Geld. Denn der Inhalt der grauen Restmülltonne ist am teuersten in der Entsorgung. Die Verwertung von Bioabfällen hingegen ist deutlich günstiger. Und für Wertstoffe wie etwa Altpapier erhält der AWB sogar eine Vergütung, die den Bürgern zugutekommt.

Noch Fragen zur richtigen Mülltrennung? Die AWB-Abfallberatung hilft: Ruf 02641/975-222 oder 975-444. www.meinawb.de.

Sommerhitze: Müllabfuhr kommt morgens früher

AWB gibt Tipps für heiße Tage – Salz, Essig und Gesteinsmehl gegen Maden
Sommer und Sonne, aber kein Hitzefrei für die Müllabfuhr. Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) mitteilt, rückt die Müllabfuhr wegen der hochsommerlichen Temperaturen derzeit früher aus. Die Abfälle werden bereits ab 6 Uhr morgens eingesammelt. Diese Regelung gilt vorübergehend für die warmen Sommermonate. Daher ist es wichtig, die Müll- und Altpapiertonnen sowie den Sperrmüll rechtzeitig bereitzustellen, am besten schon am Vorabend.

Die pralle Sonne beschleunigt auch die Geruchsbildung, besonders in der braunen Biotonne. Daher wird diese Tonne noch bis Ende September jede Woche entleert. Die Abfallbehälter sollten möglichst im Schatten stehen und nur zur Leerung an die Straße gerollt werden. Das Reinigen mit klarem Wasser nach der Müllabfuhr ist ebenfalls zu empfehlen.

Machen sich die Maden dennoch breit, helfen alte Hausmittel: Das Besprühen mit einer konzentrierten Salz- oder Essiglösung oder mit Orangenöl kann die Madenbildung beseitigen. Gesteinsmehl oder gelöschter Kalk aus dem Baumarkt trocknen die Maden aus. Chemische Insektenmittel sollten nicht verwendet werden; diese Stoffe gefährden Gesundheit und Umwelt.

Noch Fragen? Die AWB-Abfallberatung hilft: Ruf 02641/975-222 oder 975-444. www.meinawb.de.

 

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