Großer Andrang beim ersten Remagener Reparaturcafé

60
Großer Andrang beim ersten Remagener Reparaturcafé

Großer Andrang beim ersten Remagener Reparaturcafé

Reparieren statt wegwerfen spart Geld und Ressourcen. Das dachten sich auch sehr viele Bürgerinnen und Bürger, die zum ersten Remagener Reparaturcafé in die Kulturwerkstatt kamen. Der Andrang war so groß, dass 10 bis 15 Interessierte mit ihren defekten Schätzen wieder nach Hause geschickt werden mussten. „Mit einer solchen Resonanz hatte niemand gerechnet, im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens mehr als erfreulich“, resümiert Caritas-Mitarbeiterin Mechthild Haase vom Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ und dankt Rolf Plewa, der als Gastgeber der Kulturwerkstatt „dieses tolle Projekt in seinen Räumen ermöglicht hat.“ Unter Schraubendreher und Lötkolben nahmen sich die sechs Tüftler und Experten Kassettenrekorder, Kaffeemaschinen, Staubsauger oder eine alte Nähmaschine vor. Eine ältere Dame war überglücklich, als sie ihre Uhr, bei der sich die Zeiger gelöst hatten, wieder repariert mitnehmen konnte. Auch ein altes Radio und eine Lampe funktionieren zu Freude ihrer Besitzer wieder. Die Tüftler halfen einer Frau auch, den von Staubflusen befreiten Fuß eines Staubsaugers wieder zusammenzusetzen.

Mit viel Engagement und Freude wurde in der Kulturwerkstatt gewerkelt. Und für die Wartenden wurde der Theatersaal zum Café, wo Helga Jakobs-Becker und Karin Warnecke mit Kaffee und Keksen die Zeit verkürzten.

Jürgen Becker, Ansprechpartner der Experten: „Den ‚Reparierern‘ hat die Arbeit Spaß gemacht. Sie bitten aber um Verständnis, dass ihr Engagement auf die Termine im Reparaturcafé beschränkt bleibt.

Das nächste Reparaturcafé findet am Dienstag, 20. November 2018, von 15:30 bis 18:00 Uhr in der Kulturwerkstatt in Remagen, Kirchstraße 5, statt.

Pressemeldung Medienbüro Burgbrohl
Foto: Privat

Anzeige- - - -

Anzeigen im Schaufenster