In Remagen wird ab dem 23. August kräftig „gestadtradelt“

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In Remagen wird ab dem 23. August kräftig „gestadtradelt“
Fahrrad vor dem Drachenfels

Auf die Sättel – fertig, los!

In Remagen wird ab dem 23. August kräftig „gestadtradelt“

REMAGEN. Nun ist es also so weit: Am Sonntag, 23. August, startet um 11 Uhr mit dem „Anradeln“ an der Rheinpromenade die Aktion Stadtradeln in Remagen und Sinzig, in deren Rahmen nun auch erstmals die Stadt Remagen ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und zu mehr Fahrten mit dem Fahrrad motivieren will. In Kooperation mit der Nachbarstadt Sinzig und der Fahrrad AG des Bürgerforum Sinzig wollen die Teilnehmenden an diesem Tag eine gemeinsame Auftakttour über die Distanz von rund 13 Kilometern absolvieren.
Mehr als 1.400 Kommunen mit insgesamt fast 220.000 Radlern nehmen in diesem Jahr an der 2008 erstmals durchgeführten Aktion teil. Dabei können Mitwirkende innerhalb von 21 Tagen so viele mit dem Rad zurückgelegte Kilometer wie möglich sammeln und online eintragen. Überdies besteht für Stadtradelnde innerhalb dieser Zeitspanne die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr einfach und schnell auf einem digitalen Stadtplan zu melden.

Rheintour mit „Grenzüberschreitung“?
Remagen erscheint mit seinen satten 12 Kilometern Radweg allein am Rheinufer geradezu prädestiniert für eine Teilnahme am Stadtradeln. Topografisch flach, mit einem hervorragend ausgebauten Leinpfad und herrlicher landschaftlicher Umgebung lässt es sich hier ganz besonders gut radeln. Und auch nördlich von Remagen gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten, sich auf zwei Rädern entlang des Rheins fort- und zurück zu bewegen. Wer also mal eine kleine Grenzüberschreitung Richtung Bonn wagen möchte, sollte das unbedingt tun – nicht zuletzt um festzustellen, dass es am Ufer der Bundesstadt teilweise sogar getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer gibt.

(Was) kann man gewinnen?
Grundsätzlich dürfte sicher sein, dass alle allein durch die bloße Teilnahme gewinnen, weil das Gemeinschaftsgefühl eine enorme Stärkung erfährt. Man macht mit, redet darüber und freut sich gemeinsam, weil Ergebnisse nicht nur erzielt, sondern auch online nachverfolgbar sind. Tatsächlich sind seitens der Hauptveranstalter allerlei Preise ausgelobt, die unter www.stadtradeln.de/preise eingesehen werden können. Interessant für Remagen dürfte sein, dass beim Stadtradeln die fahrradaktivste Kommune vom Klima-Bündnis ausgezeichnet wird – und auch der Blick auf die Kategorie für die aktivsten „Newcomer“ könnte aus Remagener Sicht mit Spannung verbunden sein. Nicht zuletzt werden seitens der Stadt Remagen die drei aktivsten Teams mit dem höchsten Kilometerschnitt („Оffene Teams“ ausgenommen) und die drei Radelnden mit den meisten Kilometern mit Remagen-Mag-Ich-Gutscheinen prämiert.

Anmelden, mitmachen, Spaß haben
Wirklich einfach: die Anmeldung zur Stadtradeln-Aktion, bei der es vordergründig natürlich nicht um Top-Resultate, sondern ums Mitmachen und Dabeisein geht – mit dem Ziel, am Ende mit einem respektablen Gesamtergebnis aufwarten zu können. Unter www.stadtradeln.de/remagen kann sich jeder registrieren, einem Team beitreten, ein neues Team gründen, oder sich einem der „Offenen Teams“ der Remagener Stadtteile anschließen. Das sogar noch, nachdem die Sache längst läuft. Jeder Kilometer der während der dreiwöchigen Aktionszeit absolviert wird, kann schließlich online in das Kilometerbuch oder direkt über die Stadtradeln-App eingetragen werden.

Auch eine Rheintour in das „Nachbarland“ bietet sich beim Stadtradeln geradezu an

Verfasser: Joachim Wulf
Foto: Privat

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