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Jahrestagung der Liberation Route Europe: Friedenmuseum war dabei

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Jahrestagung der Liberation Route Europe

Friedenmuseum Brücke von Remagen war aktiv dabei

Das Friedenmuseum „Brücke von Remagen“ zählte im vergangenen Jahr etwa 15.000 Besucher*innen, davon ein beachtlicher Anteil aus dem Ausland weltweit. Es ist damit nach wie vor der internationale Leuchtturm für Remagen. Für die Zukunft und den Fortbestand des Museums ist daher umso wichtiger, dass Remagen in internationalen Netzwerken präsent ist. Eins davon ist die Liberation Route, an deren dreitägigen Jahrestagung in Aachen Vorstandsmitglieder des Vereins teilnahmen.
Die LRE Foundation ist ein wachsendes internationales, integratives Netzwerk, das Menschen und Organisationen verbindet, die sich für die Bewahrung und Aufwertung des materiellen und immateriellen Kulturerbes im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg, seiner Erinnerung und Bedeutung einsetzen. Das Hauptziel der Organisation besteht darin, diese Geschichte insbesondere für die jüngeren Generationen relevant und zugänglich zu machen.
Das LRE-Jahrestreffen war mit ca. 200 Teilnehmern aus 14 Ländern, darunter erfreulich viele junge Leute, eine hervorragende Gelegenheit sich mit anderen Museen und Organisationen auszutauschen und zu vernetzen, mit dem Ziel Remagen als Erinnerungsort und Reiseziel zu positionieren.
Podiumsdiskussionen mit hochkarätige Referenten wie dem Generalsekretär des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge Dirk Backen, mit Martin Schulz und mit der Holocaust Überlebenden Mala Tribich machten deutlich, wie politisch wichtig eine integrative Erinnerungskultur ist, dass man sich aber auch auf neue Generationen und verändernde Rahmenbedingungen einstellen muss.
Besonders interessant und hilfreich waren die vielen Gespräche „am Rande“. In einem intensiven Austausch mit den beiden Vorsitzenden der neugegründeten deutschen Sektion der LRE wurden Ideen und das konkrete Vorgehen besprochen, wie sich Remagen und das Friedenmuseum in dieser neuen Organisationsstruktur für beide Seiten nutzbringend einbringen kann. Ein Projekt könnte eine ausgewiesene LRE-Radroute entlang des Rheins von Remagen bis Kleve sein.
An einem der drei Veranstaltungstage konnte sich das Friedenmuseum bei einem Ausstellungsforum präsentieren und u.a. bei Reiseveranstaltern aktiv für sich und Remagen werben.
Zum Abschluss der mehrtägigen Veranstaltung war sich der Vorstand des Friedensmuseums einig, dass die Mitgliedschaft bei der Liberation Route Europe wichtig ist um auch in Zukunft dem internationalen Ruf Remagens als ein Ort der Erinnerungskultur und der Mahnung zum Frieden gerecht zu werden.

Pressemeldung Friedenmuseum Brücke von Remagen
Foto: Volker Thehos

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