Samstag, Januar 22, 2022

Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz Remagen übten den Ernstfall

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Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz Remagen übten den Ernstfall

Nachwuchsretter Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz Remagen leisten Hilfe Hand in Hand

Remagen. Am vergangenen Samstag trainierten Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz (JRK) Remagen den Ernstfall. Auf dem Übungsplan der Jungretter stand, welche Maßnahmen bei einer unklaren Rauchentwicklung in einem Gebäude mit vermissten Personen zu ergreifen sind.

Die gemeinsame Übungsleitung hatte folgendes Szenario für die Jugendlichen ausgearbeitet: Die Remagener JRK-ler befanden sich mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) auf einer Bewegungsfahrt. Ein weiterer Jugendlicher, der sich in der Unterkunft vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aufhielt, informierte nach kurzer Zeit seine Kameraden telefonisch über eine unklare Rauchentwicklung im Gebäude. Zwei weitere Jugendliche, die ebenfalls im Gebäude waren, seien nicht mehr auffindbar. Sofort machten sich die Jugendrotkreuzler auf den Weg zurück zum Ortsvereinsgebäude. Zur Verstärkung und als Hilfe zur Begehung der verqualmten Bereiche wurde die Remagener Jugendfeuerwehr alarmiert. Als die JRK-ler die Einsatzstelle erreichten, warteten vor dem Gebäude bereits vier Personen auf Hilfe.

Nur wenige Minuten später traf die Jugendfeuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF) ein. Der Feuerwehrnachwuchs führte die Erstbegehung des Gebäudes durch, schickte einen Trupp mit Atemschutzgeräten (Übungsattrappen) in Richtung Keller und rettete die zwei vermissten Personen. Eine vermeintliche Brandbekämpfung wurde mit einem C-Rohr vorgenommen. In der Zwischenzeit richteten die Jugendrotkreuzler einen Behandlungsplatz für die Verletzten ein. Über Funk standen die jungen Feuerwehrleute im ständigen Kontakt mit ihrem Gruppenführer. Erhaltene Informationen wurden direkt an den Gruppenführer des Jugendrotkreuzes weitergeleitet. Durch diese einwandfreie Einsatzkommunikation verliefen die Rettungsmaßnahmen schnell und reibungslos.

Gemeinsame Übung der Nachwuchsretter in Remagen: Die Jugendfeuerwehr rettete die vermeintlich Verletzten aus dem verqualmten Gebäude und übergab sie zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung an die Ersthelfer vom Jugendrotkreuz. (Foto: Lisa Heiden)
Gemeinsame Übung der Nachwuchsretter in Remagen: Die Jugendfeuerwehr rettete die vermeintlich Verletzten aus dem verqualmten Gebäude und übergab sie zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung an die Ersthelfer vom Jugendrotkreuz. (Foto: Lisa Heiden)

Verletzungen versorgt

Während die JRK-ler die Verletzungen der Geretteten versorgten, lüftete die Jugendfeuerwehr das Gebäude mit Hilfe eines Strömungslüfters. Bereits nach kurzer Zeit waren die Räume wieder rauchfrei und ohne Schutzausrüstung begehbar.

Nachdem die Verletzten dem Rettungsdienst übergeben wurden, beendeten Dirk Schorn, Jugendleiter der Jugendfeuerwehr, und Natalie Schönenborn, Leiterin des Jugendrotkreuzes, die Übung. Zusammen mit den Jugendlichen wurde in einer Nachbesprechung der Übungsverlauf ausgewertet. Beide Leitungskräfte waren mit der geleisteten Arbeit ihrer Schützlinge äußerst zufrieden. „Im nächsten Jahr wird es wieder mindestens eine gemeinsame Übung geben“, waren sich die Jugendleiter beider Organisationen einig.

Jugendliche, die selbst an einer aktiven Mitarbeit bei der Jugendfeuerwehr oder im Jugendrotkreuz interessiert sind, erhalten weitere Informationen bei Jugendfeuerwehrwart Dirk Schorn unter der Rufnummer 0171/2660136 oder bei Jugendrotkreuzleiterin Natalie Schönenborn per E-Mail an jrk-leitung@ov-remagen.drk.de.

Pressemeldung DRK

 

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