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Katastrophenschutzübung für Einsatzkräfte Remagen, Grafschaft, Altenahr und Bad Breisig

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Mehr als 200 Einsatzkräfte proben gemeinsam

Bereitschaft des Leitstellenbereiches Koblenz führt Katastrophenschutzübung durch

Am ersten Mai-Wochenende hat die Bereitschaft des Leitstellenbereiches Koblenz eine große Übung im Westerwald durchgeführt. Auf die Einsatzkräfte aus den Landkreisen Ahrweiler, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz warteten vom 5. bis zum 7. Mai verschiedene Einsatzszenarien. Die überörtliche Bereitschaft ist eine Unterstützung bei großen Schadenslagen, bestehend aus vier Löschzügen, einer Führungseinheit, einem Logistik- und einem Verpflegungszug. Der Landkreis Ahrweiler stellt hierzu die Bereitschaftsführung aus den Reihen der Technischen Einsatzleitung und einen Löschzug, bestehend aus Kräften der Kommunen Remagen, Grafschaft, Altenahr und Bad Breisig.
Angenommen wurde an diesem Wochenende ein großes Unwetter im Westerwald, durch das immense Schäden an der Infrastruktur entstanden sind. Die örtlichen Einheiten waren fiktiv im Einsatz gebunden und haben als schnelle Unterstützung die Bereitschaft aus dem Leitstellenbereich Koblenz angefordert. Am Freitagmorgen erfolgte dann die Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle in Koblenz. Schnellstmöglich startete ein Vorauskommando ins Schadensgebiet. Die Einheiten sammelten sich in ihren Landkreisen und fuhren koordiniert zum Bereitstellungsraum nach Koblenz. Von dort traten sie die Fahrt in einer Kolonne mit rund 30 Fahrzeugen nach Hachenburg an. Dort angekommen wiesen die Übungsleitung sowie die örtliche Einsatzleitung die Kräfte ein.
Da die Bereitschaften grundsätzlich die Möglichkeit haben sollten, autark zu arbeiten, wurde am Freitagabend in einer ehemaligen Realschule eine Verpflegungs- und Übernachtungsstelle mit Feldbetten eingerichtet. Am Samstag standen verschiedene Einsatzübungen auf dem Programm. Jeweils zwei Löschzüge unterstützten die Einsatzkräfte im Westerwaldkreis und Landkreis Altenkirchen bei örtlichen Einsätzen. Die Feuerwehr Weitefeld (AK) wurde bei einem angenommenen Waldbrand unterstützt. Es wurde eine Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer über eine lange Wegstrecke zum Brandort aufgebaut. Außerdem wurde ein Löschwasserbehälter als Zwischenpuffer gefüllt. Über diesen könnte im Ernstfall auch ein Außenlastbehälter eines Hubschraubers gefüllt werden.
In Selters (WW) sollte durch den Löschzug der sogenannte Grundschutz sichergestellt werden. Dort waren die Einsatzkräfte, auch die des Kreises Ahrweiler, bei einem simulierten Wohnhausbrand gefordert. Mehrere Personen wurden durch die Einsatzkräfte gerettet und versorgt, parallel erfolgte die Brandbekämpfung. Die beiden anderen Löschzüge nahmen zunächst an einer kurzen Schulung zur Vegetationsbrandbekämpfung teil und führten anschließend eine praktische Ausbildung in Dehlingen (WW) durch. Wald- und Vegetationsbrände fordern die Einsatzkräfte gerade in den Sommermonaten häufig, sodass diese Schulung vor Beginn der Saison guten Anklang fand. Nach der Mittagspause wurden die Einheiten getauscht, sodass alle Einsatzkräfte der Bereitschaft an der Schulung teilnehmen konnten.
Koordiniert wurden die Aufträge durch die Technische Einsatzleitung als Führungseinheit der Bereitschaft. In den Räumen wurden Lagemeldungen verarbeitetet und fiktiv weitere Kräfte nachalarmiert. Mehrere Beobachter, beispielsweise von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und aus den umliegenden Landkreisen, verfolgten die Übung. „Die gemeinsame Koordination verschiedener Akteure mit 126 Einsatzkräften und rund 30 Fahrzeugen aus vier Landkreisen ist die besondere Herausforderung einer solchen Bereitschaft. Das muss man real üben“, waren sich die Beteiligten in einem ersten Resümee einig. Am Samstagabend dankte die Übungsleitung und die übende Leitung der Bereitschaft allen Beteiligten, auch den Kräften aus dem Westerwaldkreis und Landkreis Altenkirchen, die diese Übung ermöglicht hatten. Nach einer weiteren Nacht in Hachenburg erfolgte am Sonntag dann die Rückfahrt der Einsatzkräfte an ihre Heimatstandorte.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Zimmermann / Kreisverwaltung Ahrweiler

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