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Bestandsreduzierung „Gnadenhof Eifel“

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Information zur erfolgten Bestandsreduzierung „Gnadenhof Eifel“

Im „Gnadenhof Eifel“ wurde am heutigen Dienstag, 7. Mai 2024, durch das Veterinäramt des Landkreises Ahrweiler die Anzahl der gehaltenen Hunde reduziert.
Die Maßnahme wurde erforderlich, da tierschutzrechtliche Verstöße vorlagen und der Anordnung einer Bestandsreduzierung nicht nachgekommen wurde.
Da der Halterin das Halten von maximal fünf Hunden gestattet ist, wurden vom Veterinäramt nun die überzähligen Hunde vorübergehend in Tierheimen untergebracht, bis diese dann von dort anderweitig vermittelt werden können.

Zum Hintergrund:

Aufgrund von tierschutzrechtlichen Verstößen hatte das Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler angeordnet, den Bestand von 61 Hunden auf fünf Hunde bis zum 15. Dezember 2023 zu reduzieren. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat mit Beschluss vom 26. Februar 2024 einem Antrag der Halterin, die Bestandsreduzierung auszusetzen, nicht stattgegeben. Dagegen legte die Hundehalterin Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz ein. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat nun mit Beschluss vom 18. April 2024 diese Beschwerde zurückgewiesen.

Kreisverwaltung Ahrweiler


SWR berichtet in seiner Sendung vom 7. Mai 2024:

47 Hunde auf Gnadenhof in der Eifel beschlagnahmt

Link zur Sendung: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/gnadenhof-fuer-hunde-kreis-ahrweiler-behoerden-transportieren-tiere-ab-100.html


Zum Thema Gnadenhof erreichte und ein Leserbrief:

RETTET DEN GNADENHOF EIFEL!

Mit Tausenden von Followern auf Social Media gehört der Gnadenhof Eifel mit Sicherheit zu einer der bekanntesten Tierschutzorganisationen in Deutschland, aber auch weit darüber hinaus in Europa.
Einer der Gründe hierfür mag sein, dass der Gnadenhof Eifel unter dem Dach der Stiftung Arche Canis finanziell unabhängig agiert und seit Gründung der Einrichtung keinerlei staatliche Mittel an Unterstützung in Anspruch genommen hat.
Viel entscheidender für die große Popularität des Gnadenhofs ist jedoch das aufrichtige Engagement von dessen Gründerin, Liane Olert, die sich seit mehr als 15 Jahren mit Herzblut für ausgesetzte, verwahrloste, misshandelte und kranke Hunde einsetzt, die ohne Hilfe keine Perspektive mehr auf Vermittlung oder Überlebenschancen hätten. Solche Tiere finden auf dem Gnadenhof Eifel ein neues, liebevolles Zuhause, welches ihnen ein artgerechtes, ausgeglichenes und ruhiges Leben ermöglicht.
Und das stets unter Beachtung der medizinisch individuellen Bedürfnisse der Tiere, damit diese ihre letzte Lebenszeit ohne Stress genießen können. Der Verzicht auf Zwingerhaltung, ein barrierefreier Lebensraum sowie freier Auslauf auf einem großen Gelände mit Wald und Wiesen sind hierfür die Voraussetzung, die der Gnadenhof Eifel erfüllt.
Damit soll jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Willen der dafür zuständigen Behörde geht!

ZUR AKTUELLEN SITUATION!

Nur wenige können sich vorstellen, wie zeitintensiv, aufwendig und teuer die Betreuung und Versorgung in Not befindlicher Hunde ist, denn kaum jemand nimmt sich dieser Verantwortung an!
Erst recht nicht staatliche Stellen wie zum Beispiel Veterinärämter, die sich gerne als Gralshüter des Tierschutzes inszenieren, sich aber schon mit der Existenz von Tierheimen und deren katastrophalen Situation in Deutschland aktuell schwertun.
Da passt eine private Organisation wie ein Gnadenhof, der sich durch Spenden finanziert und sich damit dem behördlichen Wohl und Wehe entzieht, nicht so recht ins Programm.
Fakt ist, der Gnadenhof Eifel wurde seit seiner Gründung jährlich , auch mehrfach und unangemeldet , vom Veterinäramt kontrolliert, obschon hierzu nie ein konkreter Anlass bestand.
Aber auch das ist für Liane Olert nie ein Grund zur Sorge gewesen. Eher das Gegenteil war der Fall. Sie begrüßte die Kontrollen und zeigte immer Verständnis für behördliche Belange. Zumal diese Kontrollen im Ergebnis nie irgendwelche Beanstandungen zur Folge hatten.

FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN?

Dass eine Einrichtung wie der Gnadenhof Eifel mit Ressentiments zu kämpfen hat und sich gegen Widerstände durchsetzen muss, mag in der Natur der Sache liegen.
Verwunderlich wird es aber immer dann, wenn Dritte versuchen, die Existenzberechtigung einer solchen Organisation in Frage zu stellen, indem sie Behörden über angeblich tierschutzrechtliche Verstöße in Kenntnis setzen.
Bedenklich wird es, wenn sich diese bei näherer Betrachtung als Schall und Rauch herausstellen, dass das Veterinäramt diese aber wider besseren Wissens zum Anlass nimmt, eine Reduktion des Tierbestandes in einer Größenordnung zu fordern, die de facto einer Schließung des Gnadenhofs gleichkäme.
Geradezu skandalös wird es, wenn dann im Wege der weiteren verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzung wesentliche Beweise, die den Vortrag der Behörde ad absurdum führen würden, gerichtlicherseits ignoriert werden.

HELFEN SIE MIT ZU HELFEN!

Seit Gründung des Gnadenhof Eifel haben mehr als 30.000 Gäste den Hof besucht.
Unter ihnen waren u.a. Tierärzte, Tiertrainer, Tierpsychologen, sowie Vertreter diverser Tierschutzorganisationen und Medien, die allesamt nur Positives über den Hof unter der fachkundigen Leitung von Liane Olert berichten können.
Von niemandem wurden die ihr aktuell zur Last gelegten Tierschutzverstöße festgestellt. Niemals! Stattdessen konnten sich viele Gäste ein Bild davon machen, dass das professionelle Betreiben eines Gnadenhofes in der Praxis kein Freizeitvergnügen ist, sondern gelebte ethische Verantwortung für Tiere, die Schutz bedürfen.
Unzählige Berichte in der Presse und im Fernsehen belegen dies eindrucksvoll. Wäre dem nicht so gewesen, hätte dies bereits längst zu einem Aufschrei in der Öffentlichkeit geführt.
Umso wichtiger ist es, dass sich jetzt möglichst viele Tierfreunde schützend vor den Gnadenhof Eifel und dessen Gründerin stellen Nur so lässt sich ein Zeichen gegen hasserfüllte und hetzerische Anfeindungen setzen, aber auch gegen Behördenwillkür.

JEDE STIMME ZÄHLT!

Machen Sie mit und helfen Sie dem Gnadenhof Eifel bei seiner Hilfe für notleidende Hunde! Zeichnen Sie die aktuelle Petition https://innn.it/gnadenhof , wenn Ihnen Tierschutz wichtig ist und nicht zur Symbolpolitik verkommen soll.
Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie mit, zivilgesellschaftliches Engagement für das Tierwohl zu stärken und die drohende Existenzvernichtung des Gnadenhof Eifel zu verhindern.

Sie haben noch Fragen?
Sie möchten mehr für den Gnadenhof Eifel tun?
Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf – gerne per e-mail über on-tec@t-online.de oder über die Seite des Gnadenhof Eifel bei Facebook.

AKTUELLES UPDATE

– Gegen das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz wurde Einspruch eingelegt.
Das Verfahren ist nun am Oberverwaltungsgericht anhängig.
– Gegen die Hauptinitiatoren der gegen den Gnadenhof Eifel und Liane Olert gerichteten Lügen- und Hetzkampagne werden Unterlassungserklärungen erwirkt und Strafanzeigen gestellt, was sukzessive auch für deren Unterstützer gelten wird – vorbehaltlich der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen.
Hier noch einmal der Link zur Petition: https://innn.it/gnadenhof
Auf das beigefügte Video macht Liane Olert gerne immer wieder aufmerksam, denn es ist ein Bericht vom SWR über den Alltag im Gnadenhof.

Leserbrief Monika Himmelberg, Voerde


Stellungnahme der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 8. Dezember 2023

Stellungnahme der Kreisverwaltung Ahrweiler zur Online-Petition „Gnadenhof Eifel“

Aus gegebenem Anlass bezieht die Kreisverwaltung Ahrweiler Stellung zu den in einer Online-Petition genannten Schilderungen den „Gnadenhof Eifel“ betreffend.
Derzeit ist ein Widerspruchsverfahren der „Betreiberin“ des Gnadenhofs gegen die Verfügung des Veterinäramtes beim Kreisrechtsausschuss Ahrweiler anhängig.
Der Kreisrechtsausschuss des Landkreises Ahrweiler ist ein unabhängiges, daher nicht weisungsgebundenes Gremium, das in der Besetzung eines Volljuristen/einer Volljuristin und zwei ehrenamtlichen Beisitzern/Beisitzerinnen, die volles Stimmrecht besitzen, über eingelegte Widersprüche in der Regel nach einer mündlichen Verhandlung aufgrund der Sach- und Rechtslage entscheidet.
Die letztlich zu treffende Entscheidung des Kreisrechtsausschusses kann und soll nicht vorweggenommen werden.
Alle Anfragen die Petition betreffend und Nachrichten in Sachen Tierschutz sowie die Sorgen um den Gnadenhof nimmt die Kreisverwaltung Ahrweiler sehr ernst.

Auf der Grundlage von Art. 20 a Grundgesetz, der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz, ist der Schutz des Tieres als Lebewesen eine elementare Aufgabe von Verwaltung und bietet auch engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zum Schutz von Tieren bei Missständen an die Verwaltung wenden zu können. Gleichwohl ist zurzeit aber leider teilweise eine einseitige Informationslage festzustellen, wobei wesentliche Informationen bewusst oder unbewusst nicht veröffentlicht werden.

Zum Sachverhalt:

Bei einer Kontrolle und weiteren Überprüfungen musste das Veterinäramt des Kreises Ahrweiler feststellen, dass die Tierhaltung zurzeit nicht artgerecht ist und die Haltung von Hunden im vorliegenden Fall nicht dem Tierwohl entspricht. Deshalb wurde eine Reduzierung des Hundebestandes angeordnet, ein vollständiges Hundehaltungsverbot wurde hingegen nicht gefordert.
Nach dem Tierschutzgesetz ist das Veterinäramt verpflichtet einzuschreiten, wenn die Voraussetzungen für eine tierschutzgerechte Haltung nicht gegeben sind, sodass das Veterinäramt wegen der derzeitigen Haltungsbedingungen die notwendigen Maßnahmen zum Tierschutz verfügt hat.
Gegen die erhobene Behauptung, dass Tiere des Gnadenhofs „auf der Straße enden“ oder „weggespritzt werden“ sollen oder müssten, verweist das Veterinäramt ausdrücklich darauf, dass es dafür keine Grundlage gibt. Dies wäre auch mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar.
Auch der Behauptung, der „hiesige Amtsveterinär“ führe „einen persönlichen Krieg gegen“ den Hof, tritt die Verwaltung entschieden entgegen und verweist darauf, dass Verstößen gegen geltendes Recht nachzugehen ist.
Der erhobene Vorwurf, dass sich die Besitzerin, „eine Frau“, den Entscheidungen widersetzen wolle, sei „ihm ein Gräuel“, wird ausdrücklich zurückgewiesen.
Bei allen amtstierärztlichen Kontrollen wird zudem darauf geachtet, dass das Tierwohl nicht gefährdet wird und die Überprüfungen für die Tiere schonend ablaufen.

Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Archiv Gottschalk

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