Kriminalitätskontrollen in der Rheinmeile

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Kriminalitätskontrollen in der Rheinmeile

Kriminalitätskontrollen in der Rheinmeile

Polizei Remagen schreibt Drogen- und Kriminalitätskontrollkonzept fort –
Remagen (ots) Am Donnerstag war es wieder soweit: Unter der koordinierenden Führung der PI Remagen sind mehr als 30 Beamte ausgeschwärmt, um entlang der „Rheinschiene“ an kriminogenen Orten und bekannten Treffpunkten gezielte Kriminalitätskontrollen durchzuführen. Neben den Bahnhöfen standen insbesondere die Parkanlagen entlang des Rheins und an der Ahr sowie einige Spielhallen und anderweitige Treffpunkte im Visier der Einsatzkräfte. Unterstützt wurden die örtlichen Beamten dabei von Kollegen des PP ELT, der Bundespolizei, Mitarbeitern der ADD sowie des Ordnungsamtes. Zwischen 15.00 und etwa 21.00 Uhr wurden dabei mit Schwerpunkten in Remagen, Sinzig und Bad Breisig rund 150 Personen angehalten und überprüft.

Im Ergebnis wurden dabei 15 Verfahren wegen Verstößen gegen das BtmG (= Drogendelikte), vier Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz und zwei Verstöße gegen glücksspielrechtliche Bestimmungen eingeleitet. Ferner fielen sechs Personen auf, die zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben waren und acht Platzverweise mussten ausgesprochen werden. Ein besonders renitenter Proband erschien auch nach Ende der Kontrollmaßnahmen immer wieder auf der Wache der PI Remagen. Aufgrund massiver Alkoholisierung und Eigengen- wie Fremdgefährdungstendenzen musste er letztendlich sogar in die Von-Ehrenwall´sche-Klinik überstellt werden. Ein weiterer ebenfalls massiv alkoholisierter Proband verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam, weil er im Laufe des Nachmittags mehrfach in aggressiver Weise auffiel und anders offenbar nicht zu beruhigen war.

Über die konkreten Ergebnisse hinaus sind Ziel und Zweck solcher Kontrollen eine allgemeine Verunsicherung der Szene. So konnte die Polizei auch diesmal wieder wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich der Beziehungsgeflechte und Zusammenhänge in der Region sammeln und austauschen. Last but not least werden derartige offenen Kontrollen von und in der Öffentlichkeit regelmäßig (positiv) wahrgenommen und tragen insoweit zur Stärkung des allgemeinen Sicherheitsgefühls der ansässigen Wohnbevölkerung bei.

Weitere offene Schwerpunktkontrollen werden daher folgen, aber natürlich ist die Polizei auch im Hintergrund aktiv, denn die wirkliche „großen Fische“ sind in der Regel nur mit langem Atem und mit unterstützenden verdeckten Maßnahmen dingfest zu machen.

Pressemeldung PI Remagen
Foto: Archiv allgrafics

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