Dienstag, Januar 18, 2022

Landrat Dr. Pföhler von Remagen beeindruckt

Dynamische Stadtentwicklung, erfolgreiche Unternehmen und großes ehrenamtliches Engagement überzeugen Landrat Dr. Pföhler bei seiner Rundreise durch Remagen
Dass Remagen unglaublich viel zu bieten hat und über eine hohe Lebensqualität verfügt, zeichnet sich auch in der dynamischen Stadtentwicklung der letzten Jahre ab. Mit den Neubaugebieten der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme rund um den RheinAhrCampus gewann Remagen in den letzten Jahren mehrere hundert Einwohner hinzu. Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der sich gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Georgi vor Ort ein Bild machte, freute sich, dass es auch für 180 weitere Baugrundstücke im Kripper Neubaugebiet „Lange Fuhr“ eine ungebrochen hohe Nachfrage gibt.
Dass auch Remagens Wirtschaft ein starker Motor für die Stadtentwicklung ist, wurde im Gewerbepark Remagen-Süd deutlich, der inzwischen über 60 Unternehmen mit weit über 1.000 Mitarbeitern beheimatet und erheblich zum hohen Gewerbesteueraufkommen der Stadt beiträgt. Der Besuch des Landrats galt exemplarisch der Firma Messebau Bestmann International, die seit rund 25 Jahren im Gewerbepark ansässig ist und nach einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge seit einigen Jahren unter der Leitung von Kay Bestmann steht. Mit über 20 Mitarbeitern plant, gestaltet und realisiert dieser weltweit Messe-, Event- und Ausstellungsbauten. Aber auch ehrenamtliches Engagement – z.B. für die Bürgerstiftung Remagen – wird bei Bestmann groß geschrieben.
Das ehrenamtliche Engagement stand dann auch bei den nächsten Stationen des Landratsbesuches im Mittelpunkt. Beim Treffen mit den „Rentnern vom Berg“ erfuhr Landrat Pföhler von der riesigen Hilfsbereitschaft, die die Ordensgemeinschaft der Apollinariskirche in allen Lebenslagen erhält. Fast 200 ehrenamtliche Kräfte sind hier unter der Leitung von Ludwig Hillen rund ums Jahr und schwerpunktmäßig in der Wallfahrtszeit tätig, sei es bei der Gartenpflege, im Haushalt oder bei Veranstaltungen. Etwas ganz besonderes hatten auch die Mitglieder der „Weinbaugemeinschaft Remagen“ anzubieten. Sie öffneten für die anwesenden Gäste eine der ersten Flaschen des dort am Fuße der Apollinariskirche angebauten Rieslings.
Am Alten Friedhof in Unkelbach, der nächsten Station der Landrats-Rundreise, berichteten Ortsvorsteher Egmond Eich und Klaus Olef von der Umgestaltung der ehemaligen Friedhofsfläche. Hier entsteht in bisher schon rund 2000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden eine generationenübergreifende gärtnerisch hochwertig gestaltete Freifläche mitten im Ort.
Auch wenn es ein Widerspruch in sich ist: die Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft um ihre Vorsitzende Sibille Schwiperich haben sich mittlerweile zu regelrechten Profis auf Ehrenamtsbasis entwickelt. Hiervon konnten sich Landrat und Bürgermeister im Rahmen einer gemeinsamen Kaffeerunde in der Unkelbacher Mehrzweckhalle überzeugen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Bürgermeister Herbert Georgi und Wirtschaftsförderer Marc Bors bei Metallbau Sonntag
Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Bürgermeister Herbert Georgi und Wirtschaftsförderer Marc Bors bei Metallbau Sonntag

Dass Remagen eine ausgesprochen wirtschaftsfreundliche Stadt mit kurzen Wegen zu Verwaltung und Politik ist, erfuhr der Landrat im Gewerbegebiet Oedingen bei der Metallbau Sonntag GmbH. Als vor einigen Jahren der Wegzug dieses Oedinger Traditionsunternehmens drohte, wurde von der Stadt innerhalb weniger Monate ein neues Gewerbegebiet geplant und erschlossen. Inzwischen hat Metallbau Sonntag seinen Betrieb mehrfach erweitert und empfängt Kunden und Besucher im selbst geplanten und gestalteten Ausstellungsbau für Wintergärten, Fenster, Türen und andere Metallbauteile rund ums Haus.
Je kleiner die Ortschaften, um so stärker die bürgerschaftliche Selbsthilfe. Ein gutes Beispiel ist Bandorf mit dem St. Josefs-Verein rund um seinen Ehrenvorsitzenden Rudolf Ölschläger. An historischer Stelle im Sümpborn entsteht eine neue Brunnenanlage, die zukünftig auch Wanderern am vorbeiführenden RheinBurgenWeg als Raststätte dienen soll.
Die Entwicklung zur Stadt der Kunst hat Remagen neben dem LebensKunstMarkt und dem Kunstsalon seiner sehr aktiven Kunstszene und dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit dem Skulpturenufer zu verdanken. Dieses umfasst 14 Skulpturen internationaler, deutscher und rheinland-pfälzischer Künstler und verbindet das Arp Museum künstlerisch mit dem restlichen Stadtgebiet entlang des Rheins. In einer der neuesten Skulpturen, dem zweiteiligen Werk „Rheinschlafen“ von Joachim Manz, kann man sogar übernachten. Beim benachbarten Campingplatz „Siebengebirgsblick“ in Rolandswerth kann man sich den Schlüssel, eine Markisenkurbel und ein Moskitonetz ausleihen und gegen ein Entgelt die dortigen Toiletten- und Waschanlagen benutzen.
In Oberwinter konnte sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler von der gelungenen Ladenarchitektur des dortigen EDEKA-Marktes und der hohen Investitionsbereitschaft von Geschäftsführer Mathias Rudolphi überzeugen, bevor seine Rundreise durch das gesamte Remagener Stadtgebiet schließlich mit den Beigeordneten und allen Ortsvorstehern bei einem Meinungsaustausch in Oberwinter endete.

Bild oben: „Rheinschlafen“ Kunst, die man auch benutzen kann.

Stadt Remagen – Wirtschaftsförderung –

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