MdL Müller (SPD) im Austausch mit Arbeiter-Samariter-Bund

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Gespräch mit dem Arbeiter-Samariter-Bund zu den Folgen der Flutkatastrophe

Die Landtagsabgeordnete MdL Müller traf sich zu einem Austausch mit Vertretern des Arbeiter-Samariter-Bundes in Bad Neuenahr. Gemeinsam mit Herrn Fechner (Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes), dem Landesgeschäftsführer Herrn Rheinheimer und dem Leiter Hochwasserhilfe Herrn Kolians, kam man in einen Austausch über die Arbeit des ASB im Nachgang an das Flutgeschehen im letzten Jahr zusammen.

Der Übergang vom Katastrophenschutz zur Nothilfe verlief fließend. Seit dem 1. September 2021 ist das Beratungs- und Sozialbüro in der Bachstraße 18 in Heimersheim eröffnet. Der Arbeiter-Samariter Bund (ASB) ist hier als auch an anderen Standorten in NRW im Einsatz, um nach der Flutkatastrophe bei der Bewältigung der Schäden und beim Wiederaufbau zu helfen. Der ASB unterstützt aktiv beim Wiederaufbau in der Region und schafft mit Mitteln von Aktion Deutschland Hilft, Hilfsangebote für die Bevölkerung in den Flutgebieten, von der Beratung über Hilfsgüterlieferungen bis hin zu Wohnprojekten. Außerdem werden Spenden in Form von Soforthilfen an von der Flutkatastrophe betroffene Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt. Nun werden langfristige Projekte geplant und umgesetzt, um die Herausforderungen bedarfsgerecht gemeinsam mit den betroffenen zu bewältigen.

Unterstützt durch sehr viele ehrenamtlich wirkende Menschen wurden mittlerweile 165 Wohneinheiten im Flutgebiet (Dernau/ Bad Neuenahr) erbaut, um den Menschen im Ahrtal eine Bleibe zu verschaffen, den Bewohnern Ruhe zu geben und ein Ankommen zu ermöglichen. Das ist ermöglicht worden durch die großartige Arbeit und den Einsatz vieler Menschen und dem ASB, durch die Mitwirkung von Sponsoren, der ADD Rheinland-Pfalz und andere Mitwirkende. Ein großes Möbelunternehmen sorgte dafür, dass alle Wohncontainer eingerichtet und komfortabel ausgestattet werden konnten. Über 9.800 einzelne Pakete wurden durch ehrenamtliche Samariter aufgebaut.

MdL Müller dankte dem Team des ASB vor Ort für ihr großartiges Engagement. Nicht nur für die Versorgung in den ersten Wochen, sondern auch für die umfangreiche Unterstützung, Bereitstellung von Spendengeldern oder Material/Haushaltsgeräten sowie die umfangreiche Beratung des Sozialteams: „Der ASB sorgt mit anderen Ehrenamtlichen dafür, den betroffenen Menschen vor Ort ein größtmögliches Maß an Normalität und Stabilität zu bieten. Viele Ehrenamtliche sind vor Ort und helfen – trotz teils erheblicher eigener Betroffenheit. Die Arbeit vor Ort ist von unschätzbarem Wert.

Der ASB bietet auch Betreuung durch ein Sozialteam, Gesprächskreise, aber auch gemütliches Beisammensein, um die Nöte und Sorgen einmal kurz vergessen zu können. Hier stellt man sich darauf ein, dass die Unterstützung vor Ort noch für eine längere Zeit gebraucht werden wird.

Vor Ort konnte sich die MdL einen Überblick über das Gemeinschaftsprojekt verschaffen. Die Menschen haben dort nicht nur Platz für sich persönlich, sondern verfügen über einen Gemeinschaftsraum, über Platz, der von den Kindern genutzt werden kann. Sie haben sich Pflänzchen vor die Tür gestellt, Bänke und Ruheoasen, die so dringend notwendig sind.

Was der ASB sich von der Politik wünscht, ist Mut, neue Wege zu gehen. Neue finanzielle Erlasse zu gestalten, um die finanziellen Hilfen einfacher an die Menschen zu bringen, die diese so dringend benötigen. Die Landtagsabgeordnete wird die Informationen zu den konkreten Handlungsfeldern mit nach Mainz nehmen und mit dem ASB in einem vertrauensvollen Dialog bleiben.

Pressemeldung Wahlkreisbüro Susanne Müller MdL SPD
Foto: Privat

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