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MdL SPD Susanne Müller besucht das Technikmuseum Bad Bodendorf

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Besuch des Technik-Museums in Bad Bodendorf

Am letzten Montag besuchte die Landtagsabgeordnete Susanne Müller den Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e.V. und dort insbesondere das Technikmuseum. Der Arbeitskreis Technikmuseum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die 1919 fertiggestellte und bis 1967 in Betrieb befindliche Kohlensäureverflüssigungsanlage zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf dem Gelände des heutigen Kurparks in Bad Bodendorf erbohrte damals Josef Hardt im Jahr 1900 einen kohlensäurehaltigen Sprudel, den St. Josef Sprudel, der die Basis für den Kurbetrieb Bad Bodendorfs legte. Der Bestand an Maschinen und Geräten dokumentiert den Produktionsgang zur Gewinnung von Kohlensäure auf dem technischen Stand der Betriebsjahre 1919 bis 1967. Leider wurde das Technikmuseum incl. der Anlage durch die Flut im letzten Jahr stark beschädigt.

Der stellvertretende Vorsitzende Erhardt und Arbeitskreisleiter des Technikmuseums Herr Sonnenberg sowie weitere Mitglieder zeigten der Landtagsabgeordnete das Technikmuseum. Kurz nach der Flut konnte die Kohlensäureverflüssigungslage vorerst instandgesetzt werden. Ein Jahr nach der Flut ist die Situation so, dass das Dach noch baufälliger wurde und einzustürzen droht. Arbeiten zur weiteren Restaurierung der Anlage ruhen, weil kein Elektroanschluss vorhanden ist und die dort Ehrenamtlichen in Gefahr laufen, sich zu verletzen, sofern die Stützbalken im Museum das Dach nicht mehr abstützen könnten. Der äußere Zustand des Museums und der weitere Raum des Museums machen deutlich, dass hier Handlungsbedarf ist.

Die Eintragung in die Denkmalliste wurde 2020 erreicht. Eine Vermessung und Katalogisierung für die Akten bei der GDKE (Generaldirektion kulturelles Erbe) sollte bereits 2021 erfolgen. Nachdem die Vertreterin der GDKE 2021 aus dem Amt ausgeschieden ist, steht der Verein vor dem Problem, dass das Industriedenkmal zunehmend verfällt und nun verschiedene Vermessungen, statische Berechnungen und weiterführende Arbeiten nötig sind, um das Denkmal zu bewahren.

Die Landtagsabgeordnete versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Ehrenamtlichen vor Ort bald Unterstützung erfahren, um das wertvolle Denkmal zu erhalten: „Rheinland-Pfalz verfügt über ein reiches historisches und kulturelles Erbe. Es muss unser Ziel sein vor Ort, dieses Erbe zu bewahren und es der Öffentlichkeit auch für die nächsten Jahre zugänglich zu machen und in diesem Fall einen Einblick in die regionale Industriegeschichte zu geben.

Pressemeldung Susanne Müller MdL SPD
Foto: Privat

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