Mechthild Heil MdB (CDU) erteilt Absage an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)

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Mechthild Heil MdB (CDU) erteilt Absage an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)
Mechthild Heil MdB (CDU) Mit David Schilling (r.) und Dr. Karl Tack vom Bundesverband Deutscher Mineralbrunnen

Mechthild Heil MdB (CDU) erteilt Absage an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wegen Kampagne gegen Deutsche Mineralbrunnen:

„Mineralwasser ist hochwertiges Lebensmittel“
(Bundestagswahlkreis 198, Ahrweiler / Mayen, 10. September 2019). Einen intensiven Meinungsaustausch führte die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil jetzt mit regionalen Vertretern des Bundesverbandes Deutscher Mineralbrunnen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aus Heils Sicht zu Recht beklagen die Mineralbrunnenbetriebe die einseitige Positionierung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die zuletzt dazu aufrief, statt Mineralwasser lieber Leitungswasser zu trinken. Dies führte kurzfristig bereits zu Absatzeinbußen von 10 bis 15 Prozent.

Hierzu erklärt Mechthild Heil MdB: „Die Menschen in Deutschland schätzen das natürliche Lebensmittel ´Mineralwasser` und decken einen großen Bedarf der für den Körper nötigen Mineralien damit, was Leitungswasser nicht kann. Daher mein klarer Apell in der Diskussion, nicht durch politisch unsinnige Debatten die Mineralbrunnen wirtschaftlich zu gefährden, was gerade in meinem Wahlkreis zu hohen Arbeitsplatzverlusten führen würde. Die isolierte Einzelmeinung von Schulze wird jedenfalls mit der Union keine Regierungspolitik in Berlin! Gleichermaßen gilt auch: Leitungswasser in Deutschland hat eine hohe Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Es gib keinen Grund, beide Wässer gegeneinander auszuspielen!

Schulze erklärt Ihren Vorstoß mit Umweltschutzargumenten. Beim Transport von Mineralwasserflaschen würde Energie verbraucht. Das reicht aber bei weitem nicht, um solch eine wirtschaftsschädigende Kampagne aus dem Boden zu stampfen, so Mechthild Heil. Bei jedem Lebensmitteltransport wird in gewissen Umfang Energie verbraucht, aber das ist genauso der Fall bei der Aufbereitung von Trinkwasser für die Leitung. „Wenn man beim Mineralwasser anfängt, wo will man aufhören?“, so die Frage der Christdemokratin. „Werden demnächst dann alle Lebensmitteltransporte verteufelt?“ Mineralwasserflaschen haben im Übrigen – seien es Glas- oder PET-Flaschen – eine fast 100prozentige Recycling-Quote, was aus ökologischer Sicht nur zu begrüßen sei.

Pressemeldung Mechthild Heil MdB (CDU)
Foto: Privat

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