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Ohne DRK-Ehrenamtler keine Erste-Hilfe-Kurse

Ohne DRK-Ehrenamtler keine Erste-Hilfe-Kurse

Kreis Ahrweiler. Für den Führerschein, als Ersthelfer im Betrieb oder aber auch für die Sanitätsdienstausbildung: ohne Erste-Hilfe-Kurs (EHK) geht gar nichts, der ist nämlich zwingend erforderlich. Dank seiner ehrenamtlichen Kursleiter kann der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V zahlreiche Erste-Hilfe-Kurse anbieten. „Nur durch das Engagement unserer Ehrenamtlichen können wir schnell Termine vergeben und sind auch in der Lage, in Betrieben oder Schulen Erste-Hilfe-Kurse durchzuführen.“, sagt Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann.
Einer der ehrenamtlichen Kursleiter ist der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger Peter Hasenberg. Während seiner Ausbildung nahm ihn eine Freundin mit zum DRK Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und schon war sein Interesse am Roten Kreuz geweckt. Er merkte, wie wichtig das Ehrenamt im DRK ist, wie viel Gutes es tut und so engagiert er sich seitdem mit viel Herzblut: Als Rettungssanitäter ist er bei Einsätzen unterwegs und im Katastrophenschutz als Führungskraft tätig. Darüber hinaus ist er Ausbilder für Erste-Hilfe-Kurse: „Bei vielen Menschen ist der Kurs schon so lange her, vieles hat sich verändert und deshalb sorge ich dafür, dass das Wissen der Teilnehmer wiederaufgefrischt wird! Außerdem macht es mir total Spaß, Menschen zu unterrichten, die noch keine Kenntnisse in der Ersten Hilfe haben“, sagt Peter Hasenberg. Er gibt sein Wissen einfach total gerne weiter und das tat er auch am 31. Januar in der Fachoberschule Adenau. Dort hielt er für 23 Schülerinnen und Schüler einen Erste-Hilfe-Kurs ab und sprach auch über seine persönlichen Erfahrungen im Ehrenamt: „Das DRK bietet so viele facettenreiche Möglichkeiten, Gutes für seine Mitmenschen zu tun. Ich bin froh und dankbar, Teil davon zu sein, denn zusammen mit meinen Kollegen sichere ich neben vielen Veranstaltungen im Rahmen des Sanitätsdienstes auch die Blutspende und den Katastrophenschutz.“, sagt der Ehrenamtler.
Für Peter Hasenberg war der Termin in Adenau eine Ehrensache und zugleich anders als alle anderen: Er war nämlich selbst Schüler auf der Fachoberschule. Selbstverständlich ließ er die Schülerinnen und Schüler das auch wissen. Nachdem auch sie sich vorgestellt hatten, ging es direkt los, und zwar mit rechtlichen Fragestellungen rund um die unterlassene Hilfeleistung. Ein Video um einen nachgestellten Unfall bot viel Stoff für Diskussionen. Im nächsten Block drehte sich alles um das Unfallgeschehen. Dabei erläuterte der Rotkreuzler, wie man sich einer Unfallstelle nähert und wie wichtig es dabei sei, auf Eigenschutz- und Sicherung zu achten. Die Teilnehmenden lernten, wie eine Unfallstelle mit Warnblinker und -dreieck
abgesichert wird und wie wichtig das Tragen einer Warnweste ist. Und dann wurde es praktisch: Peter Hasenberg demonstrierte an einem Schüler, wie eine verletzte Person aus dem Auto gehoben wird. Im Anschluss daran stand das Üben der stabilen Seitenlage auf dem Programm. Nach und nach lagerten die Jugendlichen einen Schulkameraden so um, dass die Atemwege freigehalten werden und Flüssigkeiten aus dem Mund laufen können. Auch hier gab der Kursleiter wertvolle Tipps und sparte nicht mit Lob. Mit viel Empathie und Herz erklärte er im Anschluss die Helmabnahme und stand bei der praktischen Übung den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Die Teenager waren jedenfalls sehr wissbegierig und das zeigte sich auch bei der anschließenden Diskussion um Fallbeispiele zu Themen wie Herz-Kreislauf, Neurologie, Verbrennung, chirurgische Unfälle oder aber Hitze sowie Kälte. Gemeinsam erörterten sie, wie ihren Mitmenschen geholfen werden kann, übten das Anlegen von Verbänden oder das Schienen von Gliedmaßen.

Das Highlight für die Schülerinnen und Schüler der Adenauer Fachoberschule war aber sicherlich die Reanimation. An einer Puppe übten sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung: Im Wechsel führten sie eine Herzdruckmassage und die Beatmung durch. Darüber hinaus lernten sie den Umgang mit einem Automatisierten externen Defibrillator (AED). Während der abschließenden Fragerunde ließ Peter Hasenberg keine Fragen unbeantwortet. Bei den Jugendlichen kam sein Erste-Hilfe-Kurs jedenfalls super an. Sie hatten viel Spaß, waren dankbar für das Erlernte und freuten sich, eine Abwechslung zum Unterricht zu haben. „Das Feedback der Teilnehmenden an den DRK-Erste-Hilfe-Kursen zeigt, mit wie viel Herzblut und Knowhow unsere Ehrenamtler im Dienst das Sache unterwegs sind. Wir sind froh und dankbar, so hilfsbereite Frauen und Männer in unserem Kreisverband zu haben und können ihr Engagement gar nicht hoch genug würdigen“, sagt Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann.

Sie haben Fragen zu Erste-Hilfe-Kursen beim DRK? Unter https://www.kv-aw.drk.de/kurse/rotkreuzkurs-erste-hilfe/rotkreuzkurs-erste-hilfe.html, Tel: 02641 – 97 80 30 oder per E-Mail ausbildung@kv-aw.drk.de erhalten Sie weitere Informationen.

Pressemeldung DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.
Foto: Astrid Zens / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.

Hier geht es zur Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler:
www.kv-aw.drk.de

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