Freitag, Januar 28, 2022

Ölfass an der Ahrmündung stellt keine Gefahr dar

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Inhalt entpuppt sich als ölverschmutzte Flutbrühe

Am 22. Dezember fand eine spektakuläre Müllsammelaktion an der Ahrmündung statt. Spektakulär war die Aktion desshalb da von der Bundespolizei mittels Hubschrauber mit Unrat gefüllte BigBags geborgen wurden. ( Wir berichteten https://www.aktiplan.de/hubschrauber-raeumen-muell-aus-dem-muendungsgebiet-der-ahr-der-film/)
In den sogenannten Sozialen Netzwerken und hier besonders in Facebook löste die Müll-Sammelaktion der Bundespolizei einen wahren Shitstorm aus.
An der Sammelstelle wurde eine Woche später ein Fass gefüllt mit „Öl“ gefunden und per Video auf Facebook dokumentiert. Angeblich würde das Fass auslaufen, daher wurde die Feuerwehr alarmiert. Diese entsorgte das Fass noch an Silvester. Ein Leck im Fass oder kontaminierter Boden wurden weder durch den AWB (Abfallwirtschaftsbetrieb) noch durch die Freiwillige Feuerwehr bestätigt.
Die örtliche Feuerwehr erklärt auf Nachfrage, dass das Fass bereits vor der Sammelaktion in einen Sack gesteckt und dieser dann in den BigBag gefüllt wurde. Erste Analysen ergaben, dass kein reines Öl in dem Fass war, sondern ein Gemisch aus Öl und Flutwasser.

Dazu erklärt die Kreisverwaltung in einer öffentlichen Stellungnahme:

Von dem durch die Bundespolizei ausgeflogenen Abfall im Mündungsgebiet der Ahr, der bis auf wenige Einzelteile in Bigbags verpackt ist, geht derzeit keine Gefahr aus. Er wird gemeinsam mit dem restlichen Müll, der noch aus der Mündung zu räumen ist, umweltschonend entsorgt. Dies soll möglichst bei Dauerfrost oder trockener Witterung erfolgen. Ein Abtransport bei dem aktuell sehr nassen und aufgeweichten Boden würde zu erheblichen Schäden auf der Wiesenfläche führen. Bei dem angeblich an Silvester ausgetretenen Öl handelte es sich lediglich um eine Schimmelschicht, die sich aufgrund der feuchten Witterung zwischen Bigbag und Boden gebildet hatte. Aus dem Bigbag traten offensichtlich weder Öl, noch andere Substanzen aus.Dennoch hat die Verwaltung das Bigbag am Silvester-Nachmittag mit einem Radlader zur Umladestation des AWB bringen lassen, um sämtliche Sorgen zu zerstreuen. Die Bergung dieses einzelnen Bigbags mit einem großen Radlader war bei der aktuell feuchten Witterung nur mit Mühe möglich und hinterließ deutliche Fahrspuren bzw. Schäden an der Grasnarbe. Das bestätigt das ursprüngliche und mit den Umweltverbänden abgestimmte Konzept der Verwaltung, das Naturschutzgebiet zu schonen und den Abtransport bei einer geeigneten Witterung vorzunehmen. Bezüglich der noch in der Ahr verbliebenen Anschwemmungen sieht das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zudem keine Gefahr für die Schifffahrt im Rhein, da die Gehölze stark verkeilt sind. Die Fotos wurden während der Beräumung gemacht, die im Rahmen einer Übung der Bundespolizei durchgeführt wurde.

AG
Foto: Gottschalk

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