Phantombildfahndung: 66-Jährige aus Bonn wurde Opfer der Telefonbetrüger

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Phantombildfahndung: 66-Jährige aus Bonn wurde Opfer der Telefonbetrüger - Polizei fahndet nach

Phantombildfahndung: 66-Jährige aus Bonn wurde Opfer der Telefonbetrüger – Polizei fahndet nach „Falschen Polizeibeamten“

Bonn (ots) Am Montag (15.06.2020) wurde eine 66-jährige Frau aus Bonn Opfer von Telefonbetrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben hatten. Nun fahndet die Polizei mit Phantombildern nach zwei Tatverdächtigen.
Die Betrüger meldeten sich zur Tatzeit bei der 66-Jährigen und gaben vor, dass ein Raubüberfall zum Nachteil der Dame unmittelbar bevorstehe. Durch geschickte Gesprächsführung und wechselnde Anrufer überzeugten die Telefonbetrüger die 66-Jährige in der Folge davon, dass ihr Geld auf der Bank nicht sicher sei. Sie hob daraufhin einen fünfstelligen Bargeldbetrag bei ihrer Bank in Bad Godesberg ab. In weiteren Telefonaten wurde sie dann davon überzeugt, dass das Geld Falschgeld sei und wurde angewiesen, es zur Analyse vor ihrem Haus an mutmaßliche Beamte zu übergeben. Hierzu fuhren zwei unbekannte Männer in einem Pkw vor, in dem auch ein Kind saß. Die 66-Jährige übergab den Männern das Geld.

Inzwischen konnten vom Landeskriminalamt Phantombilder der beiden Tatverdächtigen erstellt werden.
Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung der Männer geführt haben, veröffentlicht die Bonner Polizei nun auf richterlichen Beschluss Phantombilder der unbekannten Geldabholer.

Wem kommen die Männer bekannt vor oder wer kann Angaben zu ihrer Identität machen? Das zuständige Kriminalkommissariat 24 nimmt ihre Hinweise unter der Telefonnummer 0228 15-0 entgegen.

Wie Sie sich vor der Masche schützen können, erfahren Sie hier: https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus

Erneut ist eine Seniorin Opfer von Telefonbetrügern geworden, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben hatten

Die Betrüger meldeten sich bereits am Montag (15.06.2020) bei der 66-Jährigen und gaben vor, dass ein Raubüberfall zum Nachteil der Dame unmittelbar bevorstehe. Durch geschickte Gesprächsführung und wechselnde Anrufer überzeugten die Telefonbetrüger die 66-Jährige in der Folge davon, dass ihr Geld auf der Bank nicht sicher sei. Sie hob daraufhin einen fünfstelligen Bargeldbetrag bei ihrer Bank in Bad Godesberg ab. In weiteren Telefonaten wurde sie dann davon überzeugt, dass das Geld Falschgeld sei und wurde angewiesen, das Geld zur Analyse vor ihrem Haus an mutmaßliche Beamte zu übergeben. Hierzu fuhren zwei unbekannte Männer in einem Pkw vor, in dem auch ein Kind saß. Die 66-Jährige übergab das Geld. Nun sollte nach Auskunft der vermeintlichen Polizisten eine Festnahme erfolgen. Am Abend meldeten sich die Betrüger erneut und wiesen die Dame an, sich an ihrem Computer in ihr Online-Banking einzuloggen. Zuvor hatten sie die Geschädigte dazu bewegt, ihnen über eine Fernzugriff-Software Zugang zu ihrem Rechner zu verschaffen. Die 66-Jährige überwies nun erneut einen fünfstelligen Geldbetrag auf ein Konto der Betrüger. Nachdem ihr Zweifel an der Vorgehensweise der falschen Beamten kamen, meldete sie sich am Mittwoch (17.06.2020) bei der Bonner Polizei.

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Sofortmaßnahmen durch das auf Betrugsstraftaten spezialisierte Kriminalkommissariat 24 konnte die veranlasste Überweisung gestoppt werden. Neben der Vernehmung der 66-Jährigen wurden auch weitere beweissichernde Maßnahmen eingeleitet. Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tatverdächtigen dauern weiter an. Zeugen, die am Montagabend ein mit zwei Männern und einem Kind besetztes Auto auf dem Heiderhof beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0228 15-0 oder KK24.Bonn@polizei.nrw.de bei den Ermittlern zu melden.

Die Polizei warnt: Betrüger geben sich als Polizisten aus und berichten z.B. von Einbrüchen in der Nachbarschaft oder anderen Straftaten und kündigen an, dass Sie möglicherweise das nächste Opfer sein könnten.

  • Seien Sie misstrauisch bei allen Anrufen – gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich!
  • Geben Sie keine Auskünfte am Telefon! Die richtige Polizei befragt Sie am Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu Hause oder auf einer Bank haben – auch nicht im Rahmen von dringenden Ermittlungen.
  • Lassen Sie sich keine Angst machen und nicht unter Druck setzen!
  • Beenden Sie das Telefonat – legen Sie den Hörer einfach auf oder drücken Sie die entsprechende Taste am Telefon. Informieren Sie sofort die Polizei über 110, indem Sie nach dem Auflegen selbst den Notruf der Polizei wählen. Vertrauen Sie sich zudem Angehörigen oder Bekannten an.
  • Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte aus!

Weitere Tipps zum Schutz vor Trickbetrügern: bonn.polizei.nrw.

Pressemeldung Polizei Bonn
Fotos: Polizei

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