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Remagener CDU im Zentrum des Marienthaler Nahwärmenetzes

Mittendrin: Remagener CDU im Zentrum des Marienthaler Nahwärmenetzes

Der Energiemarkt ist im Umbruch. Auch in Remagen wird die beabsichtigte gemeinsame kommunale Wärmeplanung mit der Stadt Sinzig sicher spannende und für viele in Bürgerschaft und Politik auch neue Möglichkeiten der Wärmeerzeugung aufzeigen.
Aus diesem Grund machte sich ein Teil der Remagener CDU auf den Weg nach Marienthal an der Ahr, um sich dort von Rolf Schmitt, dem „Kümmerer“ des Ortes, die Entwicklung von Marienthal nach der verheerenden Flutnacht, aber auch insbesondere das dort bereits vor über einem Jahr an den Start gegangene Nahwärmenetz erläutern zu lassen.
Schnell zeigte sich, dass die Kombination der zentralen Verbrennung von regional erzeugten Holzpellets aus Sägeabfällen mit der Erzeugung von Solarthermie für Marienthal nicht nur umweltfreundlich, sondern auch effizient und kostensparend ist. „Sicher ist nicht jedes System und jede Kombination 1:1 auf andere Orte übertragbar, aber es geht darum, sich offen zu zeigen und sich zu informieren, was alles möglich ist“, so die Stadtverbandsvorsitzende der Remagener CDU, Herta Stiren.
Zurzeit existieren 33 Hausanschlüsse für das Nahwärmenetz, darunter auch vier Weingüter. Rolf Schmitt betont, dass die Dorfwärme der erste Hochwasserschutz sei: Alle angeschlossenen Gebäude benötigen keine Öltanks oder vergleichbares mehr, deren ausgelaufenes Öl in der Flutnacht große Schäden in Umwelt und in den Gebäuden hervorrief.
Interessant war für die Anwesenden auch der Hinweis, dass das gesamte Nahwärmenetz auch durch Zuschüsse der EU und des Bundes, wie sie jeder Ort in Deutschland erhalten kann, jedoch nicht aus dem Wiederaufbaufonds des Landes realisiert wurde: die unflexiblen Regelungen des Fonds fördern regelmäßig nur den Ersatz von etwas, das vorher schon da war. Für den unbestritten wünschenswerten klimafreundlichen Wechsel auf etwas Neues wie hier bei der Nahwärme in Marienthal gibt es trotz zahlreicher Lippenbekenntnisse der Ampel-Landesregierung keinen Cent.
Die Remagener CDU bedankte sich bei Rolf Schmitt für den sehr informativen Austausch und wünscht Marienthal, dass es weiterhin so viel Aufschwung vor allem durch die andauernde Initiative von Freiwilligen erfährt und schon bald die Folgen der Flut sicher nie vergessen, aber weniger sichtbar sein werden.

Pressemeldung CDU-Stadtverband Remagen
Foto: CDU

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