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Konstruktiver Austausch und konkrete Projekte

Sozial- und Gesundheitsbeirat tagt zum letzten Mal vor Kommunalwahlen

Anfang Mai tagte der Sozial- und Gesundheitsbeirat in einer letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen. Viele Themen, die die gesundheitliche oder soziale Situation im Kreis betreffen, werden vom Beirat inhaltlich vorbereitet, sodass im Weiteren gegebenenfalls auch der Kreis- und Umweltausschuss darüber abstimmen kann. Themen bei dem Treffen waren unter anderem die Förderung einer Kooperationsgemeinschaft freiberuflicher Hebammen (siehe Pressemeldung vom 17. Mai 2024), der Bericht über die Pflegestützpunkte für das Jahr 2022 sowie der Konzeptentwurf für die Gesundheitsförderung im Kreis Ahrweiler.

Alternatives Modell einer (notfall-)medizinischen Versorgung nach der Schließung des Krankenhauses Adenau

Landrätin Cornelia Weigand begrüßte als Gast Uwe Borchers, den geschäftsführenden Vorstand des Zentrums für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL e.V. (ZIG), der von der Verbandsgemeinde Adenau beauftragt wurde, ein alternatives Modell einer (notfall-)medizinischen Versorgung für den Adenauer Raum nach der Schließung des dortigen Krankenhauses zu erstellen. Weigand betonte, dass sie in ihrer Funktion als Landrätin bereits in der Vergangenheit vorangegangen sei. „Wir bringen uns als Verwaltung konstruktiv in den Prozess mit ein. Deswegen beteiligt sich der Kreis an der Finanzierung, hat Vorgespräche geführt und den direkten Kontakt zum ZIG vermittelt. Außerdem habe ich mich persönlich beim Nürburgring über die vorhandenen Strukturen des dortigen Rettungsdienstes und des Medical Centers überzeugt. Ich freue mich, dass Herr Borchers unsere Einladung heute angenommen hat, um über den aktuellen Sachstand seiner Arbeit zu berichten.“ Aus seiner Sicht sei eine etwaige Einrichtung eines ambulant-stationären Zentrums zu prüfen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Besonderheit des Rettungsdiensts und Medical Centers am Nürburgring, dessen Einsatzkräfte in Notfalleinsätzen auf Anforderung durch die Leitstelle bereits jetzt schon zur Verfügung stehen würden.

Helfer-Stab installiert weitere Defibrillatoren

Die Mitglieder wurden zusätzlich über öffentlich zugängliche Defibrillatoren, sogenannte AED, im Kreisgebiet informiert. Die Helfer-Stab gGmbH konnte mit Hilfe von Spendengeldern 20 weitere Defibrillatoren an unterschiedlichen Standorten im Kreis installieren. Die Initiative kooperiert mit dem DRK Kreisverband Ahrweiler e. V., der entsprechende Lehrgänge für die Benutzung der AED und weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen anbietet.
Zudem nahm der Beirat die konzeptionellen Ausführungen der Verwaltung zur Gesundheitsförderung zur Kenntnis und stimmte der darin beschriebenen Ausgestaltung und Umsetzung zu. Die entworfene Konzeption geht aus den Empfehlungen der 2019 verabschiedeten Integrierten Teilhabe- und Pflegestrukturplanung im Landkreis Ahrweiler hervor. Demnach ist es erklärtes Ziel, den Landkreis als Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum weiterhin attraktiv zu gestalten und somit auch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken.

Kleine Hände, große Taten

Ein aus den Bemühungen der Verwaltung entstandenes Projekt ist eine Kooperation mit dem DRK Kreisverband Ahrweiler e. V. Unter dem Titel „Kleine Hände, große Taten“ soll Kindern an Grund- und Förderschulen das Thema der Ersten Hilfe und des Selbstschutzes altersgerecht nähergebracht werden. Das Projekt ist in zwei Module unterteilt, bei dem die Kinder mit dem Thema vertraut gemacht werden. Darüber hinaus werden konkrete Handlungskompetenzen, beispielsweise das Wählen des Notrufs, vermittelt. „Als Verwaltung erhoffen wir uns, dass das Konzept in die Familien hineinwirkt. Uns ist bewusst, dass wir im Kreis Ahrweiler mit den Themen des Katastrophenschutzes und der Selbstvorsorge besonders sensibel umgehen müssen“, so Landrätin Weigand. Die Abfrage an den Schulen läuft noch bis Mitte Juni. Bis zum 10. Juni haben bereits 16 von insgesamt 32 Grund- und Förderschulen im Kreisgebiet Interesse an einer Teilnahme signalisiert.

Zahngesundheit

Als zweites Pilotprojekt ist eine kreisweite Aktionswoche zum Thema der Zahngesundheit geplant. Die sogenannte „Zahnputzwoche in Kitas“ ist aus der Arbeitsgemeinschaft „Jugendzahnpflege für den Kreis Ahrweiler“ entstanden, nachdem laut deren durchgeführter Umfrage lediglich in sieben von 74 Kitas im Kreis Ahrweiler täglich die Zähne der Kinder geputzt wurden. Ziel der Projektwoche im September 2024 ist es, die Kitas für die Bedeutung der Zahnhygiene zu sensibilisieren und daraufhin zu wirken, regelmäßiges Zähneputzen aufzugreifen und fortzuführen.
Landrätin Weigand bedankte sich zum Ende der Sitzung für das Engagement, mit dem die Mitglieder des Beirats sich immer wieder bei Diskussionen und mit Beiträgen eingebracht hätten.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Archiv

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