Stadtentwicklung Sinzig 1827 bis 2015 als interaktive Anwendung

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Stadtentwicklung Sinzig 1827 bis 2015 als interaktive Anwendung
Stadtentwicklung Sinzig 1827 bis 2015 als interaktive Anwendung mit vielen Funktionen

Stadtentwicklung Sinzig 1827 bis 2015 als interaktive Anwendung

Digitale Visualisierung im Sinziger Schloss zu sehen

Agnes Menacher, Achim Gottschalk, Hardy Rehmann und Bürgermeister Andreas Geron
Agnes Menacher, Achim Gottschalk, Hardy Rehmann und Bürgermeister Andreas Geron bei der Präsentation der Visualisierung

In der vergangenen Woche stellte der Denkmalverein eine interaktive und per Touchscreen zu bedienende Präsentation der Stadtentwicklung von Sinzig vor. Das Konzept und die Idee hatte Hardy Rehmann, erster Vorsitzender des Denkmalvereins, entwickelt. Die Programmierung und grafische Umsetzung erfolgte durch Achim Gottschalk, allgrafics. Die Einrichtung der Hardware übernahm Karl Hanenberg von Hanenberg Online aus Bad Bodendorf.
In aufwändiger Kleinarbeit hatte der Denkmalverein über 2500 Gebäude den entsprechenden Baujahren zugeordnet, teilweise fotografiert und mit Text versehen. Dabei ist Hardy Rehmann im Thema, zusammen mit Mathias Röcke, ebenfalls vom Denkmalverein, ist er Author des Buches „Architektur in Sinzig“ (ISBN: 978-3-96058-973-0), welches in den Sinziger Buchhandlungen zu erwerben ist.
Achim Gottschalk, allgrafics, übernahm die Programmierung und die grafische Ausführung. Seit gut 20 Jahren hat sich der Remagener Sinziger auf die Visualisierung von schwer zu erklärenden Zusammenhängen spezialisiert. Er ist auch für den interaktiven Sinziger Stadtplan zuständig, gestaltete die Animation der Remagener Ludendorffbrücke und ließ zum Sinziger Kürbisfest die Stadt mit Kürbissen überfluten.

Die Visualisierung der Stadtentwicklung gliedert sich in neun Zeiträume. Durch klick auf eine Jahreszahl werden die entsprechenen Gebäude ein- oder ausgeblendet. Die farblich unterschiedlich gestalteten Zeiträume starten 1827 und führen bis ins Jahr 2015. Als Grundlage diente Kartenmaterial des Katasteramtes. Weitere Gimmics sind die Zoomfunktion, mittels derer man die Karte fast auf ein einzelnes Gebäude vergrößern kann und die Navigation, die zum Verschieben der Karte dient. Und hat man sich im Stadtplan „verlaufen“, bringt einen der Zentrierbutton ins Zentrum der Stadt. Viele Gebäude sind mit Informationen versehen. Klickt man auf ein Gebäude mit weißer Kontur werden auf der rechten Seite ein Foto und Infos zum Gebäude angezeigt.
„Es ist unglaublich, wie die Stadt nach Ende des Krieges gewachsen ist“, so Achim Gottschalk. „Eine Entwicklung, die man nicht wahrnimmt wenn man durch die Stadt geht. Erst die digitale Umsetzung verdeutlicht den Flächenverbrauch.“

Neben den vielen Attraktionen und Exponaten ist diese zukunftsträchtige digitale Anwendung ein weiterer guter Grund dem Museum im Sinziger Schloss einen Besuch abzustatten.

Infos und Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite: www.museum-sinzig.de/

Museum im Sinziger Schloss Barbarossastraße 35

Öffnungszeiten:
Donnerstag 10-12 Uhr
Samstag 14-17 Uhr
Sonntag 14-17 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung
Jeden ersten Samstag im Monat eine kostenlose Führung durch Museum und Schloss um 14.30 Uhr 

AG
Grafik: Achim Gottschalk, allgrafics

 

 

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