Mittwoch, Dezember 8, 2021

Tommy Engel in Remagen – der Saal tobte

Ein phantastisches Konzert bot Tommy Engel mit seiner Band am Freitag, den 10.10.2014. Der Grandsigneure der „Kölsche Tön“ gab ein Konzert in Remagen in der Rheinhalle (de Höhnerhall).
Der Name bürgt für Qualität. Wie er schon in der Pressekonferenz bemerkte ist es „eine hohe Kunst die Leute zu unterhalten und nicht einfach das Repertoire runterzuspielen“. (siehe auch den Film im Aktiplan) Und das gelang ihm und seiner Band hervorragend. Viele neue Lieder aber auch Stücke, die „durch“ sind, wie der Entertainer Lieder, die bereits im Volksmund vorhanden sind, bezeichnete, bildeten das stimmige Programm.
Hier hörte man Kompositionen wie „Wildblume“ oder das Lied über seinen Vater, die einen eher nachdenklichen, tiefsinnigen Tommy Engel zeigen und eine andere, vielen unbekannte Facetten der Kölsche Tön beleuchten. Insidern dürfte allerdings bekannt sein, dat die Kölsche och krische könne.
Selbstverständlich wurden auch Evergreens wie „En unserem Veedel“, „Ming eetste Fründin“, oder de „Saunaboy“ geboten und das alles in perfekten Arrangements. Das text- und tacktsichere Publikum bildete zeitweise einen Chor.
Ein ganz besonderes musikalisches „Lappöhrsche“ war das afrikanisch in Zuulu gesungene  „Drink doch eene mit“.
Zwischendurch erzählte Tommy Anekdoten us Kölle und ehrte Hans Hachenberg, „de doof Nuss“, der leider in diesem Jahr verstarb. Perfekt immitierte er einige Reden dieses Urgesteins des Kölschen Karnevals.
In der Zugabe spielten die Kölsche Junge un dat Mädsche eine Adaption von “ Nessun dorma“ von Giacomo Puccini. Op Kölsch hees dat „Ein Täschen Dornkaat“ und als besonderes Highlight „niemals geht man so ganz“, das Abschiedslied von Trude Herr. Wie bereits gesagt, de Kölsche kann och krische.
Zudem gab es Anklänge an das weitere Schaffen der Künstler. Und wir sind sehr gespannt was sich da noch entwickelt.

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