Veilchendienstagszug 2018 in Sinzig

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Veilchendienstagszug 2018 in Sinzig

Veilchendienstagszug 2018 in Sinzig

Fröhlicher Abschluss der Karnevalssession 2017/2018
„D’r Zoch kütt“ heißt es wieder am Dienstag, dem 13. Februar 2018. Die KG Närrische Buben und der Zugleiter Michael Kappl erwarten wieder viele teilnehmenden Gruppen und Wagen aus Sinzig und der Umgebung zu einem Närrischen Lindwurm, der sich pünktlich um 14:11 Uhr in Bewegung setzen wird. Die bewährte Zugaufstellung in der „Schleupejass“ (Landskronerstraße) erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, damit alle Zugteilnehmer die befreundeten Gruppen, Wagen und Musikzüge auch zu sehen bekommen. So können alle aktiven Jecken dem Prinzenpaar zujubeln, das mit seinem Prunkwagen am Kubachweg die Huldigungen entgegennimmt und sich dann zum Schluss in den Zug einreiht.

Der Zugweg geht in alt bewährter Weise durch die Mühlenbachstraße, am Markt vorbei in die Koblenzerstraße, durch die Renngasse am Franziskushaus vorbei, dann in die Rheinstraße bis zum „Otts Eck“, die Zehnthofstraße hinauf, am Kirchplatz vorbei in die Bachovenstraße, die Mühlenbachstraße hinunter in die Wallstraße, links in die Stadt hinein über Ausdorferstraße, Münzgasse, und Koblenzerstraße, wiederum die Zehnthofstraße hinauf zum Kirchplatz, wo auch die Abschlusskundgebung – traditionsgemäß mit ein paar Tränchen der Prinzessin – stattfindet.

Zugang zum Zug? Einfach: Parkplätze für die Besucher aus der Region gibt es in ausreichender Zahl auf der Jahnwiese und bei den Schulen im Dreifaltigkeitsweg (von Remagen kommend an der Ampel links) oder aus Richtung Koblenz kommend rund um den Bahnhof auf den Parkplätzen der Supermärkte. Von dort aus sind es jeweils nur wenige Schritte in die Stadt oder zum Zugweg.

Wetter? Kein Problem. Da Petrus bekanntlich ein Sinziger ist, rechnen die Närrischen Buben fest mit Fastelovendswetter, will im Idealfall heißen: „Sunnesching“. Da darf man sich – wie in vergangenen Jahren schon mal geschehen – nicht davon irritieren lassen, wenn es bis 14:00 Uhr „quer schneit“. Ab dem Start sollte es trocken, hell und schön bleiben, bis gegen 16:30 Uhr das Ende reinrutscht. Für das Wetter danach haben die Wirte in der Sinziger Innenstadt vorgesorgt: Flüssiges „on jet ze müffele“ gibt’s dann mit Tuchfühlung an den Tischen und Theken.

Kamelle? Reichlich. Die Zugteilnehmer greifen meist tief in die eigene Tasche und besorgen hochwertige Süßigkeiten, die insbesondere das Prinzenpaar regelmäßig unter Einsatz aller Kräfte in die Menge „schaufelt“

Bester Platz zum jubeln? Überall. Mit einem „Alaaf“ sind alle mittendrin und alle machen sich gegenseitig Freude.

Und wer dann noch nicht genug hat, besucht die „Nubbelverbrennung“, die am Abend irgendwo „op der Jass“ stattfindet. Wo genau erfährt man mit Sicherheit durch die Mundpropaganda der Stadtsoldaten.

In diesem Jahr  „geht“ der Zug zum 51. mal unter Beteiligung der Närrischen Buben. Und Beteiligung heisst: nachdem sich die Karnevalsgesellschaft 1967 einige Jahre nach der KaGeSi neu erfunden hatte, nahm sie 1967 zwar erstmals am Karnevalszug teil, der Jahre lang durch den Turnverein organisiert als Kinderzug lief. Der Zug in der heutigen Form war und ist immer ein beliebter Abschluss der Session auch für die Karnevalsjecken aus der Region, die an den Vortagen bereits bei anderen Zügen die Zuschauer begeisterten. Bilder und einen Film aus den Anfangsjahren zeigt das Bürgerforum auch am Karnevalswochenende in der Alten Druckerei in der Mühlenbachstraße, wo auch die Karnevalskostüme des Sinziger Originals Heinz Degen ausgestellt sind. Diese Kostüme – des Närrischen Buben par excellence – werden auch in großer Zahl zu Ehren des im vergangenen Jahr verstorbenen Karnevalisten im Zug mitgehen.

Pressemeldung Närrische Buben

Sehen Sie hier den Film vom Zoch 2017

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