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Vom Ahrtal ins Kylltal – Kreisstadtgrüne informieren sich

Bad Neuenahr-Ahrweiler Ende Februar trafen sich die GRÜNEN Ortsverbände Kylltal und Bad Neuenahr-Ahrweiler im städtischen Überflutungsgebiet der Ahr. Am 21. Mai erfolgte der Gegenbesuch in der Vulkaneifel.

Das Unwetter am Freitag vor dem Treffen hatte einen Blitzeinschlag in das kleine Pumpwerk in Duppach verursacht und auf den Straßen war es auch zu sehen – wir müssen uns alle auf Wetterextreme einstellen. Dafür hatten die befreundeten Ortsverbände am Samstag das Wetter auf ihrer Seite. Der Wind pfiff heftig auf dem Rand der Lavagrube, die immer näher an Hillesheim heranrückt. Resi Schmitz von der IG Eifelvulkane erläuterte eindringlich, wie ein massiver Raubbau an der Natur und ein Verschwinden der Eifelberge durch die Initiative Hunderter von Bürgerinnen und Bürger verhindert werden konnte.

Der Wind der Verbandsgemeinde Gerolstein soll auch genutzt werden zur Erzeugung Erneuerbarer Energien. 2020 haben fünf Gemeinden eine Rahmenvereinbarung zur Solidargemeinschaft „Duppacher Rücken“ abgeschlossen mit dem Ziel, mehrere Windkraftanlagen aufzustellen. Mit Ute Simon wartete eine kompetente Referentin an der Steffelner Grillhütte im Wald. Sie begründete den Widerstand in der Bevölkerung zum sogenannten Windpark. Ihre 6 km-Runde führte durch gesunden Mischwald, der ein hervorragendes Wasserreservoir darstellt, vorbei an Biotopen und einem Wildkatzenrevier. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass Fichtenmonokulturen keinen ökogischen Wert darstellen. Diese Flächen wären vorrangig in der Planung von Windkraftanlagen zu betrachten. Aber auch die Verwertung ökologisch erzeugter Energien muss deutlich verbessert werden. Dazu gehören eine optimierte Speicherung oder zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung. Entsprechende Technologien werden stetig weiterentwickelt.

Begonnen hat dieser wunderbare Tag voller Eindrücke und Gespräche an der Duppacher Hütte. Organisator Uwe Rahn und Sprecher Tim Steen vom Vorstand des GRÜNEN Ortsverbandes Kylltal nahmen die Gäste von der Ahr an der Hütte in Empfang. Dort gab es eine sehr anschauliche und unterhaltsame Erläuterung von Norbert Meyer zu seinen Angusrindern. Die Beweidung durch seine Herden sorgt für biologische Vielfalt, bildlich dargestellt am Werdegang eines Kuhfladens. Beim Besuch seiner Tiere auf der Weide präsentierte sich eine ökologische Idylle.

Im Herbst werden die GRÜNEN aus der Kreisstadt wieder Gastgebende sein. Angedacht sind Radwegekonzept, Umgang mit Überflutungsbereichen und Bodenstrukturen in den umliegenden Ahrbergen im Zusammenhang mit Hochwasserschutz.

Bündnis 90/Die GRÜNEN OV Bad Neuenahr-Ahrweiler
Foto: Privat

Veranstaltungen zur Flut

 

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