Wolle und Gack – Theaterstück für die Kinder

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Wolle und Gack – Theaterstück für die Kinder der Grundschule St. Martin Remagen

Wolle und Gack – Theaterstück für die Kinder der Grundschule St. Martin Remagen

Finanziert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“
260 Grundschulkinder marschierten am 14.11.18 gespannt von der Grundschule St. Martin zur Remagener Kulturwerkstatt, wo sie ein turbulentes, lustiges, interaktives und zum Nachdenken anregendes Theaterstück erwartete. Finanziell gefördert wurde das Stück vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, die organisatorische Vorarbeit leistete die Vorsitzende des  schulischen Fördervereins, Nadine Ciompa.

Sowohl die vier tollen Schauspieler und Schauspielerinnen vom Musiktheater LUPE aus Osnabrück als auch das Publikum haben teilweise einen „Migrationshintergrund“. Die syrischen Flüchtlingskinder kamen aus dem Staunen nicht heraus, dass auf der Bühne nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch gesprochen wurde! Saeed, der die die erste Klasse besucht, durfte sogar als Briefträger mitspielen. Eine Rolle, die er souverän erfüllte, zum Vergnügen seiner Mitschüler und Mitschülerinnen. Auch die Klassenlehrerinnen hatten viel Spaß an diesem Theaterstück.

Und darum ging es auf der Bühne:
Wolle ist ein zufriedenes Schaf. Es hat ein gemütliches Häuschen mit einer grünen Wiese und einem kleinen Bach. Alles ist in schönster Ordnung, bis es einen neuen Nachbarn bekommt. Ein Huhn namens Gack. Argwöhnisch betrachtet Wolle seine neue Nachbarin. Denn ein Huhn ist ein Huhn und ein Schaf ist nun mal ein Schaf. Die Missverständnisse häufen sich und die Fronten scheinen unüberwindbar. Und so wird Körnerfressen und oder Grasmähen zu einer Glaubenssache, Eierlegen oder Wolle-Abgeben zu einer Lebensphilosophie – sich Aufplustern oder den dicken Schafshintern zeigen zu einer Kriegserklärung!
Ein tierischer Spaß um kulturelle Missverständnisse, mit viel Musik, mit viel Humor und einem fast glücklichen Ausgang!
Das Publikum erheiterte sich an diesen Stolpersteinen von Multikulti und freute sich an der Überwindung kultureller Probleme. Gemeinsam!

Pressemeldung Stadt Remagen
Foto: Privat

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