Zehn Dächer ernten Sonne für 347.000 Euro

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Zehn Dächer ernten Sonne für 347.000 Euro
Grafik: Der Juli war 2018 der Königsmonat für Betreiber von Photovoltaikanlagen. Das zeigen die Daten der Anlage auf der Berufsbildenden Schule, die der Kreis Ahrweiler installiert hat, in Kilowattstunden (KWh) Stromeinspeisung. Grafik: Kreisverwaltung Ahrweiler

Zehn Dächer ernten Sonne für 347.000 Euro

Photovoltaik-Anlagen auf kreiseigenen Gebäuden – Stromproduktion entspricht dem Bedarf von 130 Einfamilienhäusern
Die kreiseigenen Photovoltaik-Anlagen haben im vergangenen Jahr rund 671.000 Kilowattstunden (KWh) Strom produziert. Dies entspricht dem Bedarf von etwa 130 Einfamilienhäusern. Der Kreis könnte damit zum Beispiel das Kreishaus mehr als zwei Jahre lang mit Strom versorgen. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Jörg Hamacher, Geschäftsführer der Solarstrom Ahrweiler GmbH, sind sich einig: „Seit 14 Jahren ist das ein wichtiger Klimaschutz-Beitrag des Kreises Ahrweiler. Bereits 2006 wurde der Bau der Solaranlagen auf allen Kreisschulen sowie dem Kreishaus als „Landesleitprojekt Klimaschutz“ ausgezeichnet.

Die Produktion von Strom aus Sonneneinstrahlung lohnt sich für den Kreis nicht nur in Punkto Nachhaltigkeit, sondern auch finanziell: Der Stromverkauf brachte im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 347.000 Euro ein. Insgesamt nahm der Kreis mit seinem Photovoltaik-Projekt seit dem Start im Jahr 2005 bis Ende Dezember 2018 rund 4,3 Millionen Euro ein. Die jährlichen Gewinne fließen in den Kreishaushalt und kommen somit auch den Schulen zugute.

Der Kreis betreibt Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von zehn seiner Gebäude – neun Schulen und der Kreisverwaltung. Eine der größten Anlagen ist, wegen der dort vorhandenen Fläche, auf dem Dach der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr montiert. Diese produzierte von Januar bis Dezember des Vorjahres 98.000 KWh Strom, was einer Einspeisevergütung von rund 52.000 Euro entspricht. Die kleinste Anlage, die auf dem Gebäude der Kreisverwaltung in der Ahrweiler Wilhelmstraße steht, brachte 5.200 Euro ein.

Im flächendeckenden Solardachkataster des AW-Kreises können sich die Eigentümer aller rund 127.000 Gebäude im Kreisgebiet erkundigen, ob sich ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet. Das Kataster wird mit Hilfe der Stiftung der Kreissparkasse Ahrweiler betrieben und steht den Bürgern kostenlos zur Verfügung: www.solarkataster-ahrweiler.de.

Pressemeldung Kreisverwaltung AW
Grafik: Kreisverwaltung Ahrweiler

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