Sonntag, November 28, 2021

Zentrale Bauschuttentsorgung

Zentrale Bauschuttentsorgung in der Verbandsgemeinde Adenau

Die kostenlose Entsorgung von Bauschutt wird im von der Flut betroffenen Bereich der Verbandsgemeinde Adenau ab sofort an zentralen Zwischenlagerplätzen erfolgen. Der Kreis- und Umweltausschuss hat dazu in seiner jüngsten Sitzung unter Vorsitz des Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies MdL die entsprechenden Aufträge an Fachfirmen vergeben.

In Abstimmung mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) werden an der Hauptstraße in Schuld und auf dem ehemaligen Sportplatz in Antweiler Zwischenlager für Ahrkies (ausschließlich in Schuld) und Bauschutt (ausschließlich in Antweiler) eingerichtet. Hier können Betroffene sowie abfahrende Firmen nicht gefährliche mineralische Abfälle kostenlos abgeben, die dann vor Ort separiert und zwischengelagert werden.

Im Fokus der zentralisierten Entsorgung steht die Wiederverwertung des angelieferten Materials. Mineralische Abfälle, die nach einer Beprobung als unbedenklich eingestuft worden sind, sollen durch ein entsprechendes Recyclingverfahren für den Wiederaufbau im Katastrophengebiet aufbereitet und anschließend kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Ist eine Aufbereitung nicht möglich, wird der Bauschutt über eine Fachfirma ordnungsgemäß entsorgt.

Bisher mussten die Bürgerinnen und Bürger aus den betroffenen Bereichen der Verbandsgemeinde Adenau die nächstgelegenen Plätze in Ahrbrück und in Dernau anfahren. Dies ist jedoch aufgrund der beschädigten Infrastruktur nur unter großem Aufwand möglich. Hinzu kommt, dass diese Plätze aufgrund der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen an Lagerkapazitäten gebunden sind und zwischenzeitlich stark ausgelastet sind.

In den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie in der Verbandsgemeinde Altenahr wird Bauschutt bereits seit Längerem zentral gesammelt, gelagert und wann immer möglich für eine weitere Nutzung aufbereitet. Dieses Verfahren hat sich bewährt und wird nun auch in der Verbandsgemeinde Adenau umgesetzt.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Archiv

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