Zweite Edition des Hospiz-Weins ist erschienen

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Zweite Edition des Hospiz-Weins ist erschienen
(v.l.): Yasmin Brost, Kay Andresen, Johanna Will-Armstrong, Pater Kriechel, Ulrike Dobrowolny

„Was wirklich zählt, ist der Moment“

Zweite Edition des Hospiz-Weins ist erschienen

Spätburgunder und Blanc de Noir von der Ahr unterstützen die Hospizarbeit
Das Leben ist kostbar, und es ist wichtig, jeden Augenblick zu genießen. Diese Botschaft vermittelt auch die zweite Edition des Hospizweins. Dabei handelt es sich diesmal nicht um einen, sondern genauer gesagt um zwei Weine, die Hospiz-Verein Rhein-Ahr, Hospiz im Ahrtal und Hospiz-Stiftung Rhein-Ahr-Eifel im stationären Hospiz im Ahrtal präsentierten. 

Zweite Edition des Hospiz-Weins ist erschienen„Was wirklich zählt, ist der Moment“ prangt in großen Lettern auf den Etiketten der beiden Weine, mit denen die Hospizarbeit im Kreis Ahrweiler unterstützt wird. Mit Stephan Maria Glöckner hat ein heimischer Künstler das Etikett auf den beiden 0,75-Liter-Flaschen gestaltet, auf dem auch wieder die knallrote Mohnblume als Markenzeichen der Hospizbewegung im Kreis Ahrweiler abgebildet ist. Eigens für diese haben zudem zwei renommierte Ahrtaler Weingüter je einen der beiden Weine abgefüllt. 

Ein regionaler Künstler und zwei Ahr-Winzer: Damit möchten wir auch unsere Verbundenheit mit der Region ausdrücken“, sagte Kay Andresen als Gesellschafter-Vertreter im Namen der Hospizbewegung im Kreis Ahrweiler und fügte hinzu:  „Am Lebensende merken viele erst wirklich, dass die Zeit begrenzt ist. Aber es lohnt sich in jedem Moment, die Gegenwart bewusst zu erleben.“ Mit dabei waren auch Yasmin Brost, Hospiz- und Pflegedienstleiterin im stationären Hospiz, als Gesellschafter-Vertreter Kay Andresen, Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong vom Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und Ulrike Dobrowolny, Vorsitzende des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr und Stiftungsvorstand, sowie Winzer Peter Kriechel, der betonte, wie wichtig die Hospizarbeit im Kreis Ahrweiler ist und wie wichtig der Moment ist, gerne auch genossen bei einem guten Glas Wein.

Der eine der beiden Hospizweine ist ein Blanc de Noir, Jahrgang 2018, aus dem Ahrweiler Weingut Peter Kriechel. „Der halbtrocken ausgebaute Spätburgunderwein zeigt im Glas ein leuchtendes Rotgelb mit goldenen Reflexen und weist Anklänge an Zitrusfrüchte und Aprikose auf. Er ist am Gaumen füllend und spritzig“, erklärte Peter Kriechel. Der Blanc de Noir mit einem Restzuckergehalt von 13,7g/l sei ein Wein für jede Gelegenheit und ein perfekter Begleiter auch zu Gegrilltem, zu Fisch und Salat.

Dunkel schimmert der zweite neue Hospizwein, die 2017er Rotwein-Cuvée „Sonderfüllung Hospizwein“. In Handarbeit wurden die Trauben dafür in den Steillagen des Ahrtals gelesen. Der Wein ist in großen Eichenholzfässern gereift. Die Cuvée entstand in Anstimmung auch mit dem Ahrtaler Mediziner und Weinkenner Gerhard Kreuter sowie mit Ulrike Dobrowolny, Kay Andreasen und Stephan Maria Glöckner. „Saftige Fruchtaromatik, feine Mineralität und eine charmante Restsüße verleihen dem Wein seinen Charakter. Er besticht durch seinen unkomplizierten Trinkgenuss“, sagt Julia Baltes. 

Leicht gekühlt ist die Rotwein-Cuvée mit ihren 11,5 Prozent Alkohol auch ein idealer Sommerwein“, fügten die Vertreter der Hospizbewegung bei der Weinvorstellung an. Sie empfahlen beide Hospizweine auch als Weihnachtsgeschenk oder Präsent zu einem anderen Anlass für liebe Menschen: „Und wer sich die Flaschen mit dem dekorativen Etikett zu Hause hinstellt oder verschenkt, bringt vielleicht auch andere dem Hospizgedanken näher oder lässt sie zumindest bewusster leben.“ 

Die beiden neuen Hospizweine gibt es in der 0,75-Liter-Flasche gegen eine Spende von jeweils 12 Euro zu Gunsten der Hospizarbeit im Kreis Ahrweiler im stationären Hospiz im Ahrtal, Dorotheenweg 6, in Bad Neuenahr-Ahrweiler, in der Geschäftsstelle des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr, Kreuzstraße 18, in Bad Neuenahr-Ahrweiler und am Hospiz-Stand bei den Bad Neuenahrer „Uferlichtern“. 

Pressemeldung Hospiz-Verein Rhein-Ahr
Foto: Privat

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