A1, A61 Unwetterschäden auf den Autobahnen

A1, A61 Unwetterschäden auf den Autobahnen im Rheinland

An der Infrastruktur im südlichen Rheinland sind Schäden in Milliardenhöhe entstanden. Neben den zerstörten Straßen- und Schienenwegen wurden mehr als 100 Straßen-Bauwerke beschädigt: Brücken, Tunnel, Lärmschutzwände und Stützwände. Dazu kommen zahlreiche Hangrutsche, die die Straßen destabilisiert haben. Allein an der A1, A61 und A553 zählen wir rund 20 solcher Erdbewegungen. Zwölf Brücken müssen komplett abgerissen und neu gebaut werden, davon zwei Autobahnbrücken.

Bereits am Freitag nach den verheerenden Unwettern begannen die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. An nahezu allen Stellen im weiträumig zerstörten Infrastrukturnetz wird gleichzeitig gearbeitet. Die Baufirmen haben alle verfügbaren Mitarbeiter in das Krisengebiet geschickt, um dort die Arbeiten voranzutreiben, insbesondere an den wichtigen Verkehrsknotenpunkten. So arbeitet die Autobahn aktuell mit Hochdruck daran die A61 teils provisorisch so herzustellen, dass der überregionale Verkehr die Strecke zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim wieder befahren kann. Aktuell rechnet die Autobahn GmbH Rheinland damit, dass dies gegen Ende des Jahres wieder der Fall sein wird.

Zusätzlich hat die Autobahn GmbH Rheinland laufende Maßnahmen zurückgestellt, um den hier tätigen Firmen die priorisierte Reparatur der A1, A61 und A553 zu ermöglichen. Nach gut einem Monat konnten von den ehemals 220 Straßensperrungen bereits 85 Prozent wieder aufgehoben werden. Trotzdem sind die Schäden so massiv, dass die Aufbauarbeiten stellenweise Monate in Anspruch nehmen werden. Sobald Strecken freigegeben werden können, passiert dies.

Folgende Strecken sind vollgesperrt und bis auf Weiteres nicht befahrbar.

  • Die A1 ist zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt.
  • Die A61 ist in Fahrtrichtung Venlo zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und der Anschlussstelle Swisttal sowie zwischen dem Autobahnkreuz Bliesheim und der Anschlussstelle Gymnich vollgesperrt.
  • Die Anschlussstelle Erftstadt an der A61 ist weitherin nicht befahrbar, weil die dort entlang führende B265 durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW weiterhin gesperrt ist.

Die Reparaturarbeiten haben auf allen Abschnitten bereits begonnen, werden jedoch zum Teil noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Sperrungen können kurzfristig eingerichtet oder aufgehoben werden. (Stand: 21. September 2021)

A61 zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim in Richtung Koblenz wieder frei gegeben

Die Autobahn GmbH Rheinland hat am Montagabend (20.9.) um 19 Uhr die A61 zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim in Richtung Koblenz wieder frei gegeben. Damit steht die A61 als wichtige Nord-Süd-Verbindung dem Verkehr in Fahrtrichtung Koblenz wieder zur Verfügung.

Betroffen von den Sperrungen ist nur noch die folgende Rastanlage:

  • Rastanlage „Peppenhoven (Ost)“, A61 in Fahrtrichtung Venlo zwischen den Anschlussstellen Rheinbach und Miel – 37 LKW-Stellplätze

(Stand: 21. September 2021)

Quelle: Die Autobahn GmbH Rheinland
Foto: Google Maps

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