Freitag, September 17, 2021

Darum fordern die GRÜNEN die Einführung des Energiegeldes

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Klimaschutz ist kein Luxus, sondern dient der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen:

Remagen, 12.09.2021. Der Kreisverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Ahrweiler hat sich in den letzten Wochen erneut intensiv mit den verschiedenen Facetten des Klimaschutzes auseinandergesetzt. Seine AG Energie- und Wärmewende hat sich auch mit dem viel diskutierten und von den GRÜNEN bundesweit geforderten Energiegeld beschäftigt.
Im Ahrtal steckt noch allen der Schock des Hochwassers in den Knochen. Starkregen und Flut sind über die Jahrhunderte schon öfter vorgekommen, aber nicht in dieser schnellen Abfolge. Das sind auch Auswirkungen der Treibhausgase und des nicht vorhandenen Klimaschutzes. Um die Häufigkeit solcher Extremereignisse zu reduzieren, müssen wir unseren CO2-Ausstoß aus Verkehr und Wärmeerzeugung schnell und deutlich senken.
Beim Verkehr ist es der Umstieg auf verbrauchsarme Fahrzeuge oder, wenn möglich, auf Bus und Bahn, Fahrrad und Elektroautos. Beim Heizen erreichen wir Einsparungen von CO2 durch einen geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Heizöl und Gas, durch das bessere Dämmen von Gebäuden und den Einbau moderner, klimafreundlicher Heizungen. Wenn dies schnell gelingen soll, brauchen Menschen finanzielle Anreize und Förderungen für klimafreundliche Alternativen. Im Wärmesektor existieren bereits Zuschüsse bei der Einbindung von Wärmepumpen und Solarthermie.
Der Hauptimpuls zur Reduzierung erfolgt aber über den Preis. Teuer soll es sein für die, die viel fossile Energie nutzen und so viel CO2 freisetzen. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN fordern für 2023 einen CO2-Preis von 60 Euro pro Tonne. Das wirkt sich auf den Preis von fossilen Energien aus: Öl und Gas werden teurer und belasten die Geldbörse aller Menschen. Deshalb muss es sozial gerecht sein. Die GRÜNEN planen, die höheren Einnahmen aus den CO2-Zertifikaten als Energiegeld mit ca. 75 € pro Jahr an jeden Bürgerin zurückzuzahlen. Gleichzeitig streben die GRÜNEN beim Strom eine Reduzierung der EEG-Umlage an und entlasten die Bürger*innen auch hier.
Sozial gerecht: Wohlhabende verursachen mit meist größeren Wohnungen oder Häusern höhere Emissionen als Geringverdienende. Ihre erhöhten Ausgaben für den CO2-Preis werden durch das Energiegeld nicht kompensiert. Sie können aber leichter investieren, sowohl in ein E-Auto als auch in die Sanierung und Dämmung. Umgekehrt verbrauchen Geringverdienende oft ohnehin weniger fossile Energien und werden daher meist nach Abzug der Kosten des CO2-Preises ein Plus erzielen. Dieses Plus kann durch eine weitere Senkung des Verbrauchs vergrößert werden, beispielsweise würde ein von den GRÜNEN angestrebter Klimabonus-Fonds Pendelnde auf dem Weg in die Klimaneutralität unterstützen. Klimaschutz ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, Politik setzt die richtigen Rahmenbedingungen. Es muss sozial gerecht und dennoch effektiv gestaltet werden, schnell!

Pressemeldung DIE GRÜNEN, KV Ahrweiler
Foto: BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

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