Aktiplan

Rhein-Ahr Anzeiger

Online-Magazin für Remagen + Sinzig + Bad Breisig

Aktiplan

Rhein-Ahr Anzeiger

Online-Magazin für Remagen + Sinzig + Bad Breisig

25 Jahre RheinAhrCampus

Innovationswerkstatt thematisiert Zukunft des Wegemanagements

Teilnehmer aus der VG Altenahr bringen Kenntnisse zum Thema Wegemanagement ein

Altenahr. Am 22. März versammelten sich Experten aus verschiedenen Fachbereichen der Verbandsgemeinde (VG) Altenahr, um ihre Kenntnisse zum Thema Wegemanagement in der VG Altenahr einzubringen. Diese Experten spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung zukunftssicherer Strukturen für den Tourismus in der Region.
Im vergangenen Jahr wurde ein Strukturkonzept für den Tourismus in der VG Altenahr erarbeitet und vom Verbandsgemeinderat beschlossen. Bei der Erarbeitung des Konzeptes war eine breite Palette von Interessengruppen einbezogen, darunter Verwaltung, Tourismusakteure, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus den Bereichen Wald und Forst, Kultur, Gewerbe, Freizeit und Handel.
Die VG Altenahr ist bestrebt, wettbewerbsfähige und zukunftssichere Strukturen zu schaffen, um sich gegenüber anderen Tourismusregionen zu behaupten. Die Innovationswerkstatt markiert einen wichtigen Schritt in diesem Prozess, um die Qualität und Pflege der Wege sowie die Vermarktung der Region zu verbessern und damit die Lebensqualität für Einheimische und Besucher gleichermaßen zu steigern.
Bei der schrittweisen Umsetzung des Tourismuskonzeptes ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie Experten aus verschiedenen Bereichen weiterhin ein zentraler Bestandteil, da eine nachhaltige Tourismusentwicklung nicht nur für Gäste, sondern für die gesamte Gemeinschaft von Bedeutung ist. Zu diesem Zweck wurde im Februar ein Arbeitskreis Tourismus gegründet (die VG berichtete), der an der Entwicklung von Themen und Zielen arbeitet und Prioritäten setzt.
Themenorientiert wird der Arbeitskreis von Innovationswerkstätten begleitet. In den Innovationswerkstätten sollen Ideen, Maßnahmenempfehlungen und Lösungsansätze entwickelt werden. „Dem Thema Wegemanagement kommt in der aktuellen Phase des Aufbaus unserer Heimatgemeinde eine besondere Bedeutung zu“, so Ulla Dismon, in der VG Altenahr seit vielen Jahren für den Tourismus zuständig, „dabei stehen verschiedene Perspektiven und Ansätze im Mittelpunkt der Diskussion.
Die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert, ihr Fachwissen und ihre Kenntnisse in die Planungen einzubringen, wobei der Blick auf die gesamte Verbandsgemeinde Altenahr gerichtet sein soll, einschließlich der Höhengemeinden, der Gemeinden der Seitentäler und der Weinorte. Ziel ist es, Synergien zu erkennen, gemeinsame Potenziale zu nutzen und die Zusammenarbeit zu fördern, um die Region voranzubringen.
Die Diskussionen werden sich mit Fragen der Zuständigkeit, Kommunikationsketten, Verkehrssicherungspflicht, Infrastruktur, Besucherlenkung und gegenseitiger Rücksichtnahme befassen, wobei die enge Zusammenarbeit mit Wald und Forst von größter Bedeutung ist,“ so Dismon.

Als Impulsgeber und Experte wurde Matthias Irle vom Planungsbüro Irle zur Veranstaltung begrüßt. Irle betreut neben verschiedenen Premiumwegen, wie zum Beispiel Eifelsteig und die Traumschleifen auch den AhrSteig als Wegemanager. Welche Wege und welche Infrastruktur wird in das Wegemanagement einbezogen? Welche Qualitätsansprüche sollen kurz-, mittel-, und langfristig erfüllt werden? Welche Akteure stehen zur Verfügung und wie sollen Zuständigkeiten verteilt und zukunftssichere Strukturen geschaffen werden? „Wer etwas baut, muss sich auch kümmern,“ so Irle. Im Impulsvortrag stieg er mit praktischen Beispielen und Ansätzen in das umfangreiche Thema ein.
Zusammen mit den Verwaltungsmitarbeitenden Ulla Dismon, Stefanie Ley und Hans-Dieter Villmow, Projektberater im Bereich Tourismus der VG Altenahr, wurden in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen „Sicherstellung von Qualität und Pflege“ sowie „Vermarktung“ der Wege Ideen, Lösungsansätze und Maßnahmenvorschläge diskutiert und erfasst. „Jetzt geht es darum die Ideen und Vorschläge zur weiteren Umsetzung zusammenzufassen und zu priorisieren“, so die Verwaltungsmitarbeitenden.
Die Ergebnisse der Innovationswerkstatt sollen in Abstimmung mit dem Arbeitskreis Tourismus den Gremien der Verbandsgemeinde vorgestellt und gegebenenfalls zum Beschluss empfohlen werden.
Im Sommer 2024 ist eine weitere Innovationswerkstatt zum Thema Touristisches Service Center (TSC) geplant. Beim TSC gehe es darum, wie man Informationen möglichst großflächig, auch ohne eine Touristinformation, an die Gäste kommunizieren kann.

Pressemeldung Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr
Foto: Ulla Dismon / VG Altenahr

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Diesen haben wir dank der Unterstützung unserer Mitglieder und Anzeigenkunden veröffentlichen können. Wenn auch Sie uns mit 3,- € oder 6,- € monatlich fördern möchten klicken Sie auf den Link:  aktiplan-mitglied-werden/
Oder unterstützen Sie uns einmalig mit einem freien Betrag. PayPal Button

Ähnliche Artikel

Anzeigen im Schaufenster

NEWS

Firmen im Aktiplan

Cookie Consent mit Real Cookie Banner