Wasserversorgung im Ahrtal bleibt Mammutaufgabe

Sonderseite
Hochwasser

Artikel +++ Filme +++ Reportagen +++ Pressekonferenzen +++

Hotlines

Seelsorgerteam
0800 0010218

Wiederaufbau-Telefon-Hotline:
0800 222 0 22 0
https://wiederaufbau.rlp.de

Infoseite der Stadt Sinzig

https://www.sinzig.de/flut/

Helfer im Web

www.helfer-shuttle.de
helfer-stab.de

Spendenkonten Hochwasserhilfe

“Flutkatastrophe Sinzig”Volksbank RheinAhrEifel e.G.
IBAN DE57 5776 1591 0100 1830 01,
BIC: GENODED1BNA

KSK  „Stadt Sinzig Flutkatastrophe“
IBAN: DE32 5775 1310 0000 3395 56
BIC: MALADE51AHR

 

Katrin Eder: „Nachhaltige und klimaangepasste Wiederherstellung der Wasserversorgung im Ahrtal bleibt Mammutaufgabe

Rheinland-pfälzisches Klimaschutzministerium fördert Neubau der „Tallinie“ mit weiteren 9,9 Millionen Euro

Angesichts der verheerenden Folgen der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr, die auch die Trinkwasserversorgung im Ahrtal erheblich beschädigt oder sogar vollständig zerstört hat, ist und bleibt eine unserer vordringlichen Aufgaben, die Bürgerinnen und Bürger in der Region wieder mit unserem Lebensmittel Nummer eins dauerhaft und zuverlässig zu versorgen. Dies gilt es nachhaltig und möglichst hochwasserbeständig zu gestalten und noch stärker am Klimaschutz auszurichten“, erklärte Klimaschutzministerin Katrin Eder in Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Dort übergab sie an die Landrätin des Landkreises Ahrweiler Cornelia Weigand einen Förderbescheid über 9,9 Millionen Euro. Bereits im März hatte das Land 2,5 Millionen für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Landrätin Cornelia Weigand hob die Bedeutung der Förderung für das Ahrtal hervor: „Mit dem Förderbescheid für den Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr wird dem Wiederaufbau ein bedeutender Mosaikstein hinzugefügt. Auch wenn nach wie vor große Herausforderungen vor uns liegen und wir einen langen Atem haben müssen, um diese zu bewältigen: Dank der Unterstützung des Landes und des Bundes kommen wir Schritt für Schritt voran und können an einer gemeinsamen Zukunft für unser Ahrtal arbeiten.

Die Mittel dienen dem Wiederaufbau der sogenannten Tallinie, der Wasser-Transportleitung entlang der Ahr vom Hochbehälter Nohn nach Dernau, die bei der Hochwasserkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 in großen Teilen erheblich beschädigt und stellenweise vollständig fortgerissen wurde. Im Rahmen des Wiederaufbaus muss die „Tallinie“ deshalb wieder durchgängig neu verlegt werden. Um die Wasserversorgung bei künftigen Starkregenereignissen sicherzustellen und Schäden zu vermeiden, wird die Leitung in einer hochwasserresilienten Trasse verlegt. Dies erfordert besondere Anforderungen an die Planung und Umsetzung. Die neue Leitung befindet sich im Bau und alle wesentlichen Aufträge sind bereits vergeben.
Der Trassenneubau bedeutet auch einen Eingriff in die Natur. Ziel ist es daher, ein umweltschonendes, neues Leitungssystem zu schaffen, das nicht nur hochwassersicher ist, sondern auch viele Leitungen für die Energie- und Internetversorgung mit sich führt. An vielen Stellen werden außerdem Abwasserdruckleitungen für das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Altenahr mitverlegt. Später wird über diese Trasse streckenweise ein Radweg führen. So nutzen wir die Fläche optimal, sparen Kosten und schützen die Natur“, so die Ministerin.

Pressemeldung Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz
Foto: © Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

Veranstaltungen zur Flut

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Diesen haben wir dank der Unterstützung unserer Mitglieder und Anzeigenkunden veröffentlichen können. Wenn auch Sie uns mit 2,50 € oder 5,- € monatlich fördern möchten klicken Sie auf den Link:  aktiplan-mitglied-werden/

Ähnliche Artikel

Anzeigen im Schaufenster

NEWS

Firmen im Aktiplan

Cookie Consent mit Real Cookie Banner
X