Sonntag, November 28, 2021

Hinweise zum Katastrophenschutz und der Lebensmittelvorsorge

Hinweise zum Katastrophenschutz und der Lebensmittelvorsorge: Das gehört in jeden Haushalt

Die Broschüre „Katastrophenalarm“ gibt wertvolle Tipps für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen.
Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bonn

Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz gibt wertvolle Tipps
14 Tage in häuslicher Isolierung und Quarantäne wegen Corona ist aktuell keine Seltenheit. Auch in weiteren Ernstfällen, wie Hochwasser, Stromausfall oder Sturm besteht die Gefahr, Lebensmittel schwerer zu bekommen. Wie können Bürger für den Fall der Fälle einen sinnvollen Vorrat anlegen, ohne unnötig zu hamstern? Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang auf den „Ratgeber für Notfallsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hin, der wertvolle Hinweise gibt.

Wesentlicher Bestandteil eines guten Notfallvorrats ist ausreichend Flüssigkeit. Deshalb rät das BBK, pro Person rund 14 Liter Flüssigkeit je Woche im Haushalt zu bevorraten. Geeignet sind Mineralwasser, Fruchtsäfte und länger lagerfähige Getränke. Darüber hinaus wird empfohlen, Lebensmittel und Getränke vorrätig zu halten, die normalerweise im Alltag auf dem Speiseplan stehen und die ohne Kühlung länger gelagert werden können. Auch sollte unbedingt daran gedacht werden, Spezialkost für Diabetiker, Allergiker oder Babys zu bevorraten und den Bedarf für Haustiere abzudecken.

Ein 14-tägiger Grundvorrat für eine Person umfasst beispielswiese 28 Liter Getränke, 4,9 Kilogramm Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis, 5,6 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte, 3,6 Kilogramm Obst und Nüsse, 3,7 Kilogramm Milch und Milchprodukte, 2,1 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier beziehungsweise Volleipulver, 500 Gramm Fette und Öle sowie darüber hinaus nach Belieben Zucker, Süßstoff, Honig, Marmelade, Schokolade, Salz, Fertiggerichte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Kekse oder Salzstangen.

Der Ratgeber enthält darüber hinaus Tipps zu Hausapotheke, Stromausfall, Notruf, baulicher Sicherheit, richtigem Handeln bei Unwetter, Feuer, Hochwasser und Austritt von Gefahrstoffen. Eine Checkliste zum Heraustrennen hilft bei der persönlichen Planung der Vorräte.

Weitere Informationen sowie die kostenlose Broschüre zum Download und Bestellen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Tel. 0228/99550-0 und im Internet unter www.bbk.bund.de/ratgeber.
Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es einen Vorratskalkulator für den persönlichen Bedarf an Lebensmitteln:
www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bonn

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