Dienstag, Oktober 26, 2021

Kreisverwaltung benötigt personelle Unterstützung

Hotlines

Bürgertelefon Sinzig
0173 3816412
Personensuche
0800 6565651
Seelsorgerteam
0800 0010218

Shuttlebus

www.helfer-shuttle.de

Spendenkonten Hochwasserhilfe

“Flutkatastrophe Sinzig”Volksbank RheinAhrEifel e.G.
IBAN DE57 5776 1591 0100 1830 01,
BIC: GENODED1BNA

KSK  „Stadt Sinzig Flutkatastrophe“
IBAN: DE32 5775 1310 0000 3395 56
BIC: MALADE51AHR

Kreisparkasse Ahrweiler
DE86 5775 1310 0000 3394 57

Volksbank RheinAhrEifel
DE55 5776 1591 0600 0220 00

Postbank Köln
DE84 3701 0050 0017 2905 06

 

Fachpersonal für Wiederaufbau und Bewältigung der Flutfolgen gesucht

Aufgrund der Flutfolgen benötigt die Kreisverwaltung Ahrweiler aktuell, aber vor allem in Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen des Wiederaufbaus in den nächsten Jahren umfangreiche Unterstützung durch Fachpersonal. Über den entsprechenden Personal-Mehrbedarf wurde der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung informiert.

Eine Abfrage innerhalb der einzelnen Abteilungen der Verwaltung hat ergeben, dass zusätzlich 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt werden, um die neuen Aufgaben zu bewältigen. Hierzu zählen unter anderem der Wiederaufbau der sieben Kreisschulen, der Kreisstraßen und die fachliche und koordinierende Begleitung des gesamten Wiederaufbaus der staatlichen und kommunalen Infrastruktur sowie der privaten und gewerblichen Gebäude.

Darüber hinaus ist die Kreisverwaltung unter anderem intensiv in Fragen der Landes- und Bauleitplanung eingebunden und muss zusätzlich erforderliche wasser- und umweltrechtliche Verfahren sowie eine Vielzahl an Baugenehmigungsanträgen betreuen. Eine weitere große Herausforderung stellt zudem die Bewältigung der sozialen Folgen der Flutkatastrophe dar. Diese umfangreichen Aufgaben sind mit dem derzeit vorhandenen Personal nicht zu bewältigen.

In den vergangenen Wochen hat die Verwaltung bereits unterschiedliche Initiativen ergriffen, um die personellen Mehrbedarfe zu decken. Umgehend nach der Flutkatastrophe wurden die umliegenden Kreis- und Stadtverwaltungen im Rahmen der Amtshilfe um personelle Unterstützung gebeten. Dieser Bitte waren die benachbarten Kommunalverwaltungen dankenswerterweise nachgekommen und stellten Personal für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung. Außerdem konnte die Betreuung verschiedener Hotlines ausgelagert werden. Dringend benötigte Stellen wurden zudem ausgeschrieben.

Zusätzlich hierzu wurde auch auf Landes- und Bundesebene um personelle Unterstützung gebeten. Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation hat bereits angeboten, Beamtinnen und Beamte ab dem 55. Lebensjahr im Rahmen des sogenannten „engagierten Ruhestandes“ zur Verfügung zu stellen. Ihr Einsatz ist in Form eines Bundesfreiwilligendienstes für einen Zeitraum von sechs bis 18 Monaten geplant. Ab wann die Unterstützung von dort erfolgen kann, ist derzeit jedoch noch nicht absehbar. Des Weiteren teilte Staatssekretärin Nicole Steingaß mit, dass sie ebenfalls ein entsprechendes Amtshilfeersuchen an das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat gestellt habe.

Informationen zu Stellenausschreibungen sowie die Möglichkeit, sich zu bewerben, gibt es online unter https://kreis-ahrweiler.de > Menü > „Verwaltung“ „Ausbildung & Beruf“ > „Stellenausschreibung“.

Pressemeldung Kreisverwaltung Ahrweiler
Foto: Archiv Gottschalk

Veranstaltungen zur Flut

 

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