Barrierefreiheit bedeutet mehr als abgeflachte Bürgersteige

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Barrierefreiheit bedeutet mehr als abgeflachte Bürgersteige
Unüberwindbare Barriere am Oedinger Wahllokal - Foto: Privat

Barrierefreiheit bedeutet mehr als abgeflachte Bürgersteige

Barrierefreiheit bedeutet, allen Menschen einen Zugang zur Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Die WählerGruppe Remagen e.V. (WGR) unterstützt ihren Bürgermeisterkandidaten Dr. Wyborny in seinem Bestreben, die Stadt Remagen mit all ihren Ortsteilen barrierefrei zu gestalten.
Es geht dabei nicht nur um behinderte oder ältere Menschen“, so Dr. Wyborny, „sondern auch Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit kurzzeitiger Einschränkung ihrer Mobilität freuen sich, wenn sie alle wichtigen Orte in unserer Stadt bequem und eigenständig erreichen können.“

Dabei meint Barrierefreiheit nicht nur bauliche Maßnahmen. Wenn beispielsweise die Stadt plant, ihre Internetpräsenz neu zu gestalten, so muss bei der technischen Gestaltung darauf geachtet werden, dass blinde oder stark sehbehinderte Menschen ihre gewohnten Vorlesefunktionen nutzen können.

Gleichberechtigte Teilhabe am Leben ist ein Menschenrecht“ erklärt Dr. Wyborny, „Durch eine UN Konvention und die Verankerung in den Gesetzen ist barrierefreie Gestaltung öffentlicher Räume keine Kann-Option mehr, die eine Kommune ignorieren kann.“. Als Betroffener weiß er genau, wovon er spricht. „Und dabei kann die Stadt sogar auf Fördermittel zurückgreifen, was den städtischen Haushalt entlasten würde“, so führt er weiter aus.

Komplizierte Konzepte hält er für überflüssig, denn wenn die Verantwortlichen mit einer Gruppe unterschiedlicher Bürgerinnen und Bürger, angefangen von Senioren, Eltern mit Kinderwagen und körperlich eingeschränkten Personen eine Begehung der Remagener Innenstadt vornehmen, dann werden alle sehr schnell feststellen, wo Handlungsbedarf ist.

Bei einer solchen Begehung wurde Dr. Wyborny von Anwohnern auf eine Problemstelle in Oedingen aufmerksam gemacht. Dort ist der Zugang zum katholischen Pfarrheim nicht barrierefrei gestaltet, denn erstens sind die verbauten Rampenelemente viel zu steil ausgeführt (vorgeschrieben ist eine maximale Neigung von 6 Prozent) und zweitens wurde bei dem kürzlich durchgeführten Heckenschnitt übersehen, dass die Rampe durch die verbleibende Heckenbepflanzung zu sehr eingeengt und nicht nutzbar ist (s. Foto). Am 04.03. dient das Oedinger Pfarrheim als Wahllokal für die Bürgermeisterwahl.

Wenn solche Rundgänge in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden und die „Barrieren“ in einer Liste dokumentiert werden, dann kann die Gesamtstadt Remagen in kurzer Zeit zu einer für alle Menschen attraktiven Stadt umgestaltet werden. Auch die zahlreichen Touristen werden dies zu würdigen wissen.

Was viele Menschen vergessen: schon morgen kann jeden das Schicksal treffen, dass er in seiner Mobilität eingeschränkt ist, da muss man noch nicht einmal aufs Altwerden warten“, so fasst Dr. Wyborny die Thematik zusammen.

Pressemeldung WählerGruppe Remagen e.V. (WGR)

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